„Der Lennesriether Anton Winter ist am Abend des 14. Februar im Alter von 75 Jahren auf der Palliativstation in Weiden mit einem Lächeln im Gesicht verstorben“, sagte Pfarrer Norbert Götz in der Pfarrkirche St. Sebastian in Waldthurn. Der Geistliche blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück.
„Er war ein freundlicher Mann, der keinem etwas Böses wollte.“ Gewohnt hat der gelernte Glasschleifer in Lennesrieth in einem kleinen Haus, in dem er auch im Juni 1946 als jüngstes von acht Kindern geboren wurde. Er war bei der Freiwilligen Feuerwehr Lennesrieth und über viele Jahre hinweg ein begeisterter Fan des FSV Waldthurn, dessen Spiele er regelmäßig besuchte, selbst, wenn sie auswärts stattfanden.
Gerne hat er seine Schwester in Albersrieth besucht, war bei seiner Nichte Jutta und hat im Gartenhäusl traditionell seine Bratwurstsemmel gegessen. „Als Pfarrer sag ich ihm Vergelt’s Gott, weil er jahrelang den Ort, den Friedhof Lennesrieth, in dem er jetzt seine Ruhestätte findet, gepflegt hat.“ Ein gewohntes Bild war es, dass der Verstorbene gegenüber am Haus das Holz gehackt hatte. Vor einem Jahr ist bei ihm eine schwere Erkrankung festgestellt worden.
Schwer getroffen hat ihn der Tod seines Bruders Adolf im Juni vergangenen Jahres, mit dem er gemeinsam im Haus gelebt hatte. Von da an ist es auch ihm schlechter gegangen. „Schei dass Sie kumma“, hat er zum Pfarrer gesagt, als dieser die Krankenkommunion brachte. Winter habe die Volksmusik geliebt, und oft hat er nach dem Tod seines Bruders das Lied von Andreas Gabalier „Amoi seg’ma uns wieder“ gehört. Dahinter stehe die Hoffnung, seinen Bruder in der Ewigkeit wieder zu sehen.












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