10.02.2021 - 12:35 Uhr
LeonbergOberpfalz

Gemeinderat Leonberg: Häuserabbruch, Kampfmittelerkundung und Tempomessgerät

Auftragsvergaben, Gerätehaus-Neubaukosten und eine Neuanschaffung: Im Gemeinderat Leonberg informierte der Bürgermeister über Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen.

Abgerissen wird das Anwesen mit der Hausnummer 2 in Forkatshof, den Auftrag erhielt ein Wiesauer Bauunternehmen. Entstehen sollen dort drei Parzellen für Neubauten.
von Josef RosnerProfil

Zahlreiche Bauprojekte, laufende und geplante, standen im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung im Saal des Leonberger Jugendheims. Im Zuge der Bekanntgabe von Beschlüssen in nichtöffentlichen Sitzungen informierte Bürgermeister Johann Burger über Auftragsvergaben und andere Details.

Bereits in der Sitzung im September 2020 war entschieden worden, dass für den geplanten Abbruch des Anwesens Forkatshof 2 ein Schadstoffgutachten erstellt wird. Den Auftrag erhielt die Firma Rupp-Bodenschatz GmbH in Neustadt am Kulm. Mit dem Entrümpeln der Hofstelle des gleichen Anwesens wurde eine Firma aus Floß beauftragt, die Kosten hierfür belaufen sich auf 4500 Euro.

Drei Bauparzellen

In der November-Sitzung nahm der Gemeinderat Kenntnis vom erstellten Schadstoffgutachten. Daraufhin wurde die Verwaltung beauftragt, Angebote für den Abbruch des besagten Anwesens einzuholen. Den Auftrag erhielt das Bauunternehmen Streber in Wiesau für 45 490 Euro. Gleichzeitig wurde für den Abbruch ein Förderantrag gestellt. Auf den freigeräumten Flächen in Forkatshof sollen drei Parzellen für Wohnhäuser geschaffen werden.

Wie bereits berichtet, soll noch heuer die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zirkenreuth und Großensees ausgebaut werden. Schon in der Oktober-Sitzung war ein Auftrag für eine Kampfmittelerkundung an ein Unternehmen aus Würzburg für 3145 Euro vergeben worden. Ausgeführt wird der Auftrag aber nur, wenn auch 100-prozentig sicher ist, dass das Straßenbauprojekt umgesetzt wird.

Ebenfalls ein Thema in der nichtöffentlichen Sitzung im Oktober war der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Zirkenreuth. Der Gemeinderat wurde über die Kostenberechnung informiert. Die Gesamtkosten wurden mit 218 900 Euro beziffert. Die Höhe der Fördermittel beträgt 115 500 Euro, der Eigenanteil liegt damit bei 103 390 Euro. Die Mitglieder der Feuerwehr Königshütte wollen das Bauwerk in Eigenleistung errichten. Gleichzeitig wurde in der damaligen Sitzung festgehalten, dass Aufträge dazu möglichst im Gemeinderat vergeben werden, nur in Ausnahmefällen können sie durch Bürgermeister Johann Burger und Kommandant Martin Teubner erfolgen.

Versicherung für Helfer

Laut Bürgermeister Burger folgt als nächster Schritt das Betonieren der Bodenplatte, allerdings ruhe die Baustelle aufgrund der Minustemperaturen. In der November-Sitzung wurde für die freiwilligen Helfer beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses eine Unfallversicherung abgeschlossen. Den Auftrag dazu erhielt die Versicherungskammer Bayern zum Jahrespreis von 3615 Euro. Versichert sind jetzt 30 Bauhelfer. Ebenfalls im November beschloss der Gemeinderat die Anschaffung eines solarbetriebenen Tempomessgerätes zum Preis von 1954,66 Euro.

In der Dezember-Sitzung beschloss der Gemeinderat den Ausbau der Straße zwischen Zirkenreuth und Großensees gemäß der Vorstellung durch das Planungsbüro Bork, vorbehaltlich eines positiven Bescheids über eine Förderung von mindestens 70 Prozent. Weiter erhielt das Ingenieurbüro Bork den Auftrag für die Leistungsphasen 5 bis 9 bei dem Projekt. Ebenfalls im Dezember wurden die Estricharbeiten für das Imkerhaus in Leonberg vergeben, der Auftrag ging an ein Unternehmen in Wunsiedel.

Zahlreiche Projekte hat Bürgermeister Johann Burger in einem Ausblick angesprochen

Leonberg
Aufgrund der aktuellen Wetterlage mit Minustemperaturen ruhen derzeit die Arbeiten am künftigen Feuerwehrgerätehaus in Zirkenreuth.

 

 

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