11.06.2021 - 14:27 Uhr
LeonbergOberpfalz

Tempomessung: Nur wenige Schnellfahrer in Königshütte

Immer wieder haben sich Anwohner beschwert, dass auf der Kreisstraße durch Königshütte zu schnell gefahren werde. Eine Tempomessung ergab nun aber ein anderes Bild, wie im Gemeinderat Leonberg unter anderem zu erfahren war.

Eine mehrwöchige Tempomessung hat die Gemeinde Leonberg an der Ortsdurchfahrt von Königshütte durchgeführt, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt ist.
von Josef RosnerProfil

Der Verkehr auf der Ortsdurchfahrt von Königshütte war jetzt ein Thema im Gemeinderat Leonberg. Wegen wiederholter Beschwerden über zu schnelles Fahren auf dieser Kreisstraße, wo Tempo 50 erlaubt ist, hatte die Gemeinde ein Tempomessgerät in der Ortsmitte installiert. Bürgermeister Johann Burger informierte nun über die Ergebnisse.

Gemessen wurde beim Schützenheim im Zeitraum vom 30. April bis zum 26. Mai, wie Burger berichtete. Dabei kam heraus, dass sich über 90 Prozent der Verkehrsteilnehmer an die zulässige Geschwindigkeit gehalten hätten - viele seien sogar deutlich langsamer unterwegs gewesen, so Burger. "Die Aufzeichnungen ergaben, dass in Königshütte eher moderat gefahren wird."

Ein einziger Ausreißer

Jeweils 43 Prozent der Fahrzeuge passierten die Messstelle mit 30 km/h oder weniger sowie mit Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 km/h. 13,1 Prozent der Verkehrsteilnehmer hatten zwischen 41 und 50 km/h auf dem Tacho. Nur 19 von mehr als 3000 gemessenen Fahrzeuge überschritten die Tempo-50-Marke. Ein einziger Ausreißer wurde im Bereich zwischen 70 und 80 km/h erfasst.

Bürgermeister Burger zeigte sich überzeugt, dass das gemeindliche Tempomessgerät mehr Sicherheit bringe. Martin Teubner (CSU) regte an, das mobile Messgerät nun auch in Zirkenreuth aufzustellen, im Bereich beim neuen Feuerwehrhaus.

Spielplatz und Mäharbeiten

Alexander Fachtan (Freie Wähler) kam auf den Kinderspielplatz in Themenreuth zu sprechen und fragte nach dem aktuellen Status. Alois Männer (CSU) berichtete von einer Sachkundeprüfung, demnach müsse die Wippe in Ordnung gebracht werden. Auch einige andere Dinge müssten verbessert werden. Bürgermeister Burger sicherte die Durchführung dieser Arbeiten zu.

Ortssprecher Werner Faltenbacher (Forkatshof) regte Mäharbeiten entlang der Gemeindeverbindungsstraße von Steinmühle nach Forkatshof an. Bürgermeister Burger erwiderte, dass sich ein Großteil der Flächen auf dem Gebiet der Stadt Mitterteich befinden. Für die Bereiche im Verantwortungsbereich der Gemeinde Leonberg seien das Mähen bereits beauftragt worden.

Bauanträge und Satzungsänderung

Einstimmig gebilligt hat das Gremium einen Antrag zur Errichtung eines Anbaus an einem bestehendes Wohnhaus in Neuhof. Grünes Licht gab es vom Gemeinderat auch für den Anbau einer Terrasseneinhausung in Neuhof.

Ein weiteres Thema war die Anpassung der Wasserabgabesatzung, die wegen des Einbaus elektronischer Wasserzähler mit und ohne Funkmodul notwendig geworden war. Die Satzungsänderung wurde einstimmig verabschiedet.

Nicht zuletzt ging es um das Ferienprogramm, das heuer wieder in der Gemeinde veranstaltet werden soll. „Jeder Verein ist zur Teilnahme aufgerufen, neue Ideen sind gefragt“, sagte Jugendbeauftragter Martin Teubner. Er und seine Amtskollegin Tanja Wettinger haben die Vereine bereits angeschrieben. Bürgermeister Johann Burger sicherte in jedem Fall eine Finanzspritze vonseiten der Gemeinde zu und dankte den Jugendbeauftragten für ihr Engagement.

"Die Aufzeichnungen ergaben, dass in Königshütte eher moderat gefahren wird."

Bürgermeister Johann Burger

Im Gemeinderat ging es auch um das erste Fahrzeug für die Feuerwehr Großensees

Leonberg

 

 

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