13.02.2020 - 13:33 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Zukunft für Leuchtenberg gestalten

Mit Herz, Vernunft und Leidenschaft für die Gemeinde: Bürgermeister Anton Kappl und seine weiteren 23 Kandidaten der CSU sehen dies als Auftrag für die nächsten sechs Jahre, die in ein historisches Ereignis münden.

CSU-Vorsitzender Rainer Schmeidl sieht in Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Anton Kappl (von links) Garanten erfolgreicher Arbeit für die Menschen.
von Ernst FrischholzProfil

Das Gasthaus Maier war zum Wahlkampfauftakt der CSU mit 80 Besuchern voll besetzt. Bürgermeister Anton Kappl steuert das Schiff „Marktgemeinde“ in ruhige Gewässer. Das ist nach den Eingangsworten des CSU-Vorsitzenden Rainer Schmeidl gegeben, weil Kappl CSU-Kandidaten an seiner Seite hat, die bereit sind, kommunalpolitisch Verantwortung zu übernehmen. "Mit jedem und jeder meiner Kandidaten in einem Alter, in dem man noch anschiebt, würde ich gerne zusammen Zukunft für Leuchtenberg gestalten", klassifizierte Kappl seine Kandidaten. „Sie wollen Leuchtenberg machen.“

Kappl leitete sein Plädoyer „Leuchtenberg weiter erfolgreich“ mit einem Rückblick auf seine erste Amtszeit ein, die durchaus Anlass zu Stolz gibt. Bauland „Pfarrhäusl“, W-Lan für die gesamte Marktgemeinde, Straßenbaugroßprojekte, Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehren, digitale Schulausstattung sind einige Beispiele.

Kappl war aber auch ehrlich und legte den Finger in die offene Wunde „Mehrzweckhalle“. Bei der energetischen Sanierung sei seit einem Jahr Stillstand. "Wir haben eklatante Baumängel von beteiligten Firmen festgestellt. Korrigiertes Ziel: heuer fertig."

Landrat Andreas Meier zollte Kappl Anerkennung für sein Programm und gab dann verärgert über den Stil einiger politischer Mitbewerber im Landkreis seine Meinung dahingehend kund, dass sich der Stil der politischen Auseinandersetzung hier auf ein Niveau bewegt, das nicht sein „Anspruch für Kommunalpolitik“ ist. "Ich und wir als CSU stehen mit absolutem Willen zu einer Kommunalpolitik der Realität und setzen nicht jeden Tag unser Fähnlein in den Wind. Wir setzen Zeichen, führen eine erfolgreiche Schulpolitik, gehen eine Digitalisierung an, bei der wir aufpassen müssen, Bevölkerungsgruppen nicht abzuhängen und sind zudem als CSU das soziale Gewissen im Landkreis. Dieser hat den jungen Menschen eine Perspektive gesetzt und wird dies weiter tun", schloss der Landkreischef.

Vielversprechender Auftakt der CSU zur Kommunalwahl im Gasthof Maier.
Vier Schwerpunkte:

Heimatstruktur entwickeln und Lebensqualität erhalten: Darunter versteht Bürgermeister Anton Kappl, weiteres Bauland auszuweisen, wo bei hier schon mit der Erweiterung der Baugebiete „Pfarrhäusl“ und „Ringelbrunnen“ die Weichen gestellt sind. Junge Leuchtenberger müssen vor Ort bleiben können und neue Bürger dazu gewinnen. Die Einleitung der „Kleinen Dorferneuerung" bietet zudem die Möglichkeit, „Innen vor Außen“ den Ortskern von Leuchtenberg neu zu gestalten und zudem diese Erneuerung auch auf weitere Ortsteile auszuweiten.

Infrastruktur ausbauen und Grundversorgung sichern: Das ist für Kappl die weitere Sanierung von Straßen im Gemeindegebiet, die Erneuerung von Wasserversorgungsleitungen (Lückenrieth) und auch der Schritt in regenerative Energien wie die Photovoltaikanlage bei Steinach. Aber auch der Mobilfunkausbau mit einer Abdeckung im Bereich Lückenriet.

Tradition wahren und Ehrenamt stärken: Die Burg als Markenzeichen weiter aufwerten, Vereine als kulturellen Mittelpunkt fördern und allen Ehrenamtlichen als Gemeinde ein Partner sein, versprach Kappl.

Solide wirtschaften und Zukunft gestalten hat bei Kappl Priorität. Wichtigstes Instrument da die Dorferneuerung, die für Leuchtenberg eingeleitet ist und sich dann auch auf Michldorf, Döllnitz und Steinach erweitert wird. Bei Leuchtenberg wird dabei der Blick auf 2024 gerichtet, in dem man auf die 900-Jahr-Feier zusteuert. Alles in allem gepaart mit einem sinnvollen Einsatz der Finanzmittel. "Aufwärtstrend ja, aber wir sind noch nicht fertig", schloss Kappl unter Applaus.

Bürgermeister Anton Kappl hat viel vor und der Landkreischef Andreas Meier auch.

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