03.01.2020 - 14:47 Uhr
Lochau bei PullenreuthOberpfalz

Kaminbrand in Lochau

Wegen eines Kaminbrands mussten die Rettungskräfte am Freitag in einem Wohnhaus in Lochau ausrücken. Die Lage hatten die Einsatzkräfte rasch unter Kontrolle.

Zum Brand eines Kamins eines Wohnhauses kam es in Lochau. Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei waren im Einsatz.
von Michael DenzProfil

Gegen kurz vor 11 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei am Freitag in den Pullenreuther Ortsteil Lochau alarmiert worden. Der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz wurde per Notruf der Brand eines Kamins eines Wohngebäudes mitgeteilt. Die ILS disponierte und alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte und entsprechenden Mittel zum Einsatz.

Die Kräfte bestätigten beim Eintreffen die gemeldete Lage. Die Blechabdeckung des Kamins zeigte enorme Hitze, auch war deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar, Funken und Ruß schlugen aus dem Kamin. Unter der Leitung des Gruppenführers Nico Spörl der Feuerwehr Lochau und Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther wurden die angerückten Einsatzkräfte eingeteilt.

So gingen unter Atemschutz die Kräfte der Feuerwehren Riglasreuth und Neusorg zur Kontrolle des Kamins ins Innere des Wohngebäudes vor. Mit der Drehleiter kontrollierten die Atemschutzkräfte der Kemnather Feuerwehr über die Drehleiter den Kamin von außen. Eingesetzt wurden dabei Wärmebildkameras, Schornsteinwerkzeugsätze und sonstige Hilfsmittel. Die vorgehenden Atemschutztrupps führten die Löschschläuche und -geräte in Bereitschaft mit, damit im Falle einer möglichen Gefahren- oder Brandausbreitung ein sofortiger Einsatz möglich ist.

Vor Ort war neben einem Rettungswagen des BRK auch eine Streife der Polizei Kemnath. Rund 60 Kräfte der Feuerwehren Lochau, Riglasreuth, Neusorg, Pilgramsreuth-Langentheilen, Pullenreuth, Trevesen und Kemnath waren angerückt. "Der Kamin wurde in Absprache mit dem Kaminkehrer kontrolliert ausgebrannt", berichtete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Der hinzugerufene Kaminkehrer gab die Einsatzstelle abschließend frei, so dass die Rettungskräfte abrücken konnten.

Mit der Drehleiter der Feuerwehr Kemnath wurde der Kamin durch einen Atemschutztrupp von Außen kontrolliert.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.