24.09.2019 - 16:38 Uhr
Oberpfalz

Die Macht der Musik

Musik nimmt den direkten Weg in die Zentren der Emotion - ganz ohne Umweg um den Verstand. Diese Gänsehautmomente sind auch immer tiefe Glücksmomente.

Hören Sie sich glücklich mit Musik.
von Autor EWAProfil

"Musik ist der Soundtrack unseres Lebens, sie spielt die Melodie unseres Seins", sagte einmal der "King of Pop" Michael Jackson. Und Sänger Harry Styles meint dazu: "Das ist das Wunderbare an Musik, es gibt einen Song für jedes Gefühl. Eine Welt ohne Musik kann sich doch keiner von uns wirklich vorstellen ..." Fest steht: Musik kann uns tatsächlich traurig oder glücklich machen, uns tiefer berühren, als Worte es jemals könnten. Musik bringt uns zum Weinen, weckt Erinnerungen - oder verursacht regelrechte Hochgefühle.

Ob bei einem Konzert unserer Lieblingsband, einem Song im Radio oder einer Arie in der Oper, wir alle haben das schon erlebt: Musik geht einfach unter die Haut. Das heißt: Medizinisch korrekt geht Musik eigentlich nicht unter die Haut, sondern unter die Hirnrinde. Denn sie nimmt den direkten Weg in die Zentren der Emotion - ganz ohne Umweg um den Verstand. Und wenn dann beides zusammenkommt, Emotion und Verstand, dann wirkt Musik sogar auf unsere Haut, es prickelt. Wir bekommen Gänsehaut. Solche Gänsehautmomente sind auch immer tiefe Glücksmomente.

Das kann inzwischen auch wissenschaftlich erklärt werden: Während eines solchen Gänsehaut-Erlebnisses aktiviert das Hirn Bereiche des limbischen Systems, das Emotion, Motivation und Selbstbelohnung programmiert. Musik wirkt anregend, gleichzeitig aber auch besänftigend. Deshalb singen wir unseren Kindern auch Gute-Nacht-Lieder vor. "La-le-lu, nur der Mann im Mond schaut zu." Vielleicht bekommen Sie auch heute noch echte Glücksgefühle, wenn Sie das Lied hören, das Sie an Ihre eigene Kindheit erinnert.

Welche Musik genau wohlige Schauer bei jemandem auslöst, ist sehr unterschiedlich, fest steht jedoch: Gute Musik kann man einfach nicht überhören, sie ist ein Glücksgriff für die Menschheitsentwicklung. Gönnen Sie sich also ruhig viel davon. Gehen Sie mal wieder in ein Konzert oder in ein Musical, drehen Sie Ihre Stereoanlage ruhig öfter laut auf, kaufen Sie sich mal wieder ein paar Platten und CDs oder laden Sie sich Ihre Lieblingsmusik im Internet herunter.

Haben Sie keine Hemmungen, denn Musik kann zu jeder Tageszeit genossen werden, macht nicht dick - und hat auch sonst keinerlei negativen Nebenwirkungen. Vorausgesetzt natürlich, Sie drehen die Lautsprecher nicht so laut auf, dass Ihre Nachbarn grantig werden. Doch auch das können Sie verhindern: Nämlich dann, wenn Sie die Musik laufen lassen, die auch Ihre Nachbarn glücklich macht. Der Macht der Musik kann sich auf Dauer niemand entziehen, nicht einmal der größte Grantler. Denn manchmal kann man Glück tatsächlich hören.

Mehr Rezepte zum Glück: www.onetz.de/themen/gluecksrezept

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