Schon seit geraumer Zeit bedürfen die Gemälde in der St.-Moritz-Kirche einer Renovierung. Die Darstellungen, allesamt rund 200 Jahre alt, müssen gereinigt und vielfach ausgebessert werden. Vor allem die Kreuzwegstationen, die vom Neustädter Künstler Thaddäus Rabusky stammen und das Bildnis des heiligen Mauritius, dem Kirchenpatron, das sich im Hochaltar befindet, sind in keinem guten Zustand.
Deshalb muss vielfach auch die Leinwand geflickt und fehlende Farbstellen ergänzt werden. Nachdem die Kirchenverwaltung und Pfarrer Stephan Rödl grünes Licht gegeben hatten, suchte der Förderverein der Moritzkirche nach einem geeigneten Restaurator. Man fand ihn schließlich in dem studierten Kirchenhistoriker und Restaurator Erwin Rösch aus Scheßlitz bei Bamberg.
Vor der Vergabe luden ihn die Vorstandsmitglieder zu einem Ortstermin ein. Rösch erläuterte seine Vorgehensweise und ging auf alle Fragen ein. Überzeugt von seinen Ausführungen beschlossen die Vorstandsmitglieder, ihn mit der Restaurierung zu beauftragen. Damit sich jeder ein Bild von den Arbeiten machen könne, wird in den nächsten Tagen zunächst eine Kreuzwegstation als Musterarbeit renoviert und wieder an alter Stelle gezeigt.
Die gesamte Maßnahme, die teilweise vor Ort und auch in der Werkstatt des Meisters vonstatten gehen wird, soll bis Ostern 2019 abgeschlossen sein. Der Förderverein sucht noch Paten für einzelne Gemälde. Interessenten können sich hierzu an den Vorsitzenden des Fördervereins Harald Puckschamel wenden. Genaueres soll auch in einem der nächsten Pfarrbriefe veröffentlicht werden.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.