15.07.2020 - 16:19 Uhr
MantelOberpfalz

Umgestaltung des Manteler Marktplatzes ins Auge gefasst

Bürgermeister Richard Kammerer (rechts) begrüßt beim Treffen der Lenkungsgruppe zur Städtebauförderung den Stadtplaner Emil Lehner (links) und Architektin Christine Lehner (Zweite von links links).
von Eva SeifriedProfil

Wie kann man den Manteler Marktplatz umgestalten? Darüber sprach die Lenkungsgruppe für die Städtebauförderung. Sie traf sich in der Mehrzweckhalle mit Architekten und Stadtplaner Emil Lehner und Christina Lehner sowie Bürgermeister Richard Kammerer. „Marktplätze sind nicht selbstverständlich da, sie sind etwas, das wir uns schaffen müssen, ein Ort der Gemeinschaftsnutzung mit Strahlkraft, ein Ort der kulturellen Vielfalt und sozialen Identität“, sagte Lehner. Der Markt Mantel werde an der Keimzelle Markplatz gemessen. Es sollte ein Maximum an Parkplätzen entstehen, aber auch ein Maximum an Freisitzfläche.

Der Marktplatz werde derzeit durch vorhandene Gebäude geprägt, auch durch die beiden Kirchen, die den Marktplatz als Ortsmitte definieren. Allerdings bietet er kaum Aufenthaltsmöglichkeiten und ist viel befahren . Als Marktplatzbäume wären Ahorn oder Platanen denkbar. Ein Straßenbelag müsste rollstuhl- und kinderwagengerecht sein. Für Barrierefreiheit wird für einen Rollstuhlfahrer mit Begleiter 1,50 Meter Breite benötigt. Lehner könnte sich vorstellen, statt Parkplätze Mehrzweckplätze zu markieren. Diese Flächen könnten im Winter ausschließlich als Parkplätze genutzt werden, im Sommer teilweise als Freiflächen für die Gastronomie. Vorläufige Ziele sind: Der Marktplatz soll ein Identifikationsraum für den Gesamtort und die Bürger werden, barrierefrei mit multifunktionalen Bereichen.

Bürgermeister Richard Kammerer erklärte, dass man nicht auf den Bau der Ortsumgehung warten könne, sondern jetzt schon die Gestaltung des Marktplatzes planen müsse. Ein umgestalteter Marktplatz müsse für das jetzige Mantel passen, aber auch zukunftstauglich sein. Das nächste Treffen der Lenkungsgruppe findet am 3. September um 19 Uhr statt. Hier soll ein Konzept für die Gebäude des Gasthauses „Zur Post“ und „Pleitegeier“ erarbeitet werden.

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