Kastler Marktgemeinderat erfreut: Kindergarten voll ausgelastet

Der neue Kastler Kindergarten bis zum Jahr 2023 ausgebucht. Erst danach könnte es zu einer geringeren Auslastung kommen. "Wobei man Geburten nicht planen kann", wie Bürgermeister Stefan Braun bei der Gemeinderatssitzung schmunzelnd sagt.

Der neue Kastler Kindergarten ist mit rund 100 Kindern in fünf Gruppen voll ausgelastet. Der Marktgemeinderat ist froh, dass Umbau und Sanierung abgeschlossen sind.
von Autor JPProfil

Wie bei der Zusammenkunft des Kastler Marktgemeinderats bekanntgegeben wurde, startete Kindergartenleiterin Birgit Wiesend im Januar bei den betroffenen Eltern eine Umfrage, um den Bedarf an Hortplätzen in den kommenden Jahren zu ermitteln und besser planen zu können. Demnach ist der neue Kastler Kindergarten bis 2023 ausgelastet. In der Einrichtung werden weiterhin rund 100 Kinder in fünf Gruppen betreut.

Bei der Umfrage äußerten die Eltern auch einige Wünsche: Mittagessen auch freitags sowie längere Öffnungszeiten unter der Woche und auch am Freitag. Einige Eltern wollten, dass der Kindergarten morgens schon um 7 Uhr den Betrieb aufnimmt. Die Gemeinde werde versuchen, versprach der Bürgermeister, diese Wünsche in Zusammenarbeit Kindergartenleitung und der katholischen Kirche als Träger möglichst zu berücksichtigen.

Alle Bauplätze verkauft

Dem Marktgemeinderat lagen zahlreiche Bauanträge und -voranfragen vor. Im Baugebiet Kastl Süd soll ein neuer Bungalow gebaut werden. Damit seien in diesem Bereich alle Bauplätze verkauft, informierte Bürgermeister Stefan Braun. Im Baugebiet Schneiderberg in Pfaffenhofen entsteht ein neues Wohnhaus mit Carport und Garage.

Allerdings wurde ein einige Jahre alter Vorbescheid im gleichen Baugebiet nicht mehr verlängert, da der Bauherr die Vorgaben der Baugenehmigung bei der Errichtung des Gebäudes nicht eingehalten hat. Das Gebäude gilt deshalb als Schwarzbau und verärgert die Nachbarn, die ihre Unterschriften verweigert haben. In Umelsdorf entsteht ein Nebengebäude für eine Hackschnitzelheizung, in Bärnhof ein exklusives Nebengebäude als Holzlagermöglichkeit.

Bei der Sitzung stimmte das Gremium offiziell dem Ausbau der schon im vergangenen Jahr vorgesehenen Gemeindeverbindungsstraße zwischen Dettnach und Drahberg zu.

Nur bis zu den Ortseingängen

Bürgermeister Stefan Braun teilte mit, dass diese 1,7 Kilometer lange Straße nur bis zu den Ortseingängen von Drahberg und Wolfsfeld bezuschusst wird. Marode Innerortsstraßen, könnten nur über Gemeindemittel ausgebaut werden. Diese Maßnahme könnte man im Zuge des Ausbaus ins Auge fassen, falls die Finanzierung möglich sei, sagte der Bürgermeister. Braun teilte mit, dass in der Volksschule der Umzug im Vorfeld der kommende Generalsanierung begonnen hat.

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