Schülertreffen der 75-Jährigen in Kastl

Kastler Schüler der Jahrgänge 1943 bis 1945 trafen sich nach 25 Jahren wieder. Im Gasthaus Forsthof wurde so manche Geschichte wieder in Erinnerung gerufen.

Zu einen Klassentreffen der Jahrgänge 1943 bis 1945 kamen die ehemaligen Schüler im Kastler Forsthof zusammen. 2. Bürgermeisterin Monika Breunig (Zweite von links) und Organisator Werner Proksch (Sechster von rechts) freuten sich, dass sich doch wieder zahlreiche Ehemalige eingefunden haben.
von Autor JPProfil

Zur Roum Kirwa trafen sich die ehemaligen Kastler Schüler der Jahrgänge 1943 bis 1945, also der jetzt rund 75-jährigen Senioren. Organisiert hatte das ganz Treffen nach 25 Jahren Werner Proksch, der seine Heimat in Berching im Sulztal gefunden hat. Er hat die rund 25 Schüler zusammengetrommelt, die sich am Wochenende im Kastler Forsthof treffen sollten. Die meisten der Ehemaligen sind in der Kastler, Amberger und Neumarkter und Nürnberger Gegend geblieben. Einige hat es allerdings in den Raum Oberbayern, nach Nordrhein-Westfalen und zu den Schwaben verschlagen.

Werner Proksch begrüßte die Ankömmlinge im Kastler Forsthof zusammen mit 2. Bürgermeisterin Monika Breunig und beide freuten sich, dass man sich in vertrauter Runde wieder treffen und seine Erfahrungen austauschen könne. Breunig fand es gut, dass man die Freundschaft aus längst vergangenen Zeiten wieder auffrischt und in seinem vertrauten, alten Schulort wieder zusammenkommt.

Leider stellten die Klassenkameraden fest, dass nur 16 ehemalige Schüler den Weg nach Kastl auf sich genommen hatten. Nach dem Kaffeeklatsch folgte ein Gottesdienst in der Marktkirche, bei dem der bereits verstorbenen Schüler und Lehrer gedacht wurde.

Beim Abendessen und beim gemütlichen Beisammensein wurden die entbehrungsreiche aber auch tolle Schulzeit der Nachkriegsgeneration in den Schulräumen im Rathaus (die Kastler Schule wurde erst später gebaut) und in den behelfsmäßigen Zimmern beim Feuerwehrhaus angesprochen und so manches Schulerlebnis wieder ausgepackt. Auch dachte man an die ehemaligen Lehrkräfte und natürlich an Rektor Siegl, der einigen unvergesslich bleibt und der vielen von ihnen das geistige und menschliche Handwerkszeug fürs spätere Leben und für den Beruf mitgegeben hatte. Beim Ausklang versprachen sich alle ein Wiedersehen in ein paar Jahren – auch wenn der Kreis vermutlich immer kleiner wird.

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