Marktredwitz
13.01.2021 - 13:41 Uhr

Fahnder kontrollieren verstärkt an der Grenze

Die eingeschränkte Mobilität im Lockdown nehmen einige Verkehrsteilnehmer nicht ganz ernst. Fünf davon wurden am Dienstag an der Grenze nach der Einreise aus dem Risikogebiet Tschechien gestoppt.

Symbolbild Bild: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa
Symbolbild

Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb kontrollierten im Rahmen der Schleierfahndung verstärkt den Grenzverkehr. Hauptaugenmerk lag neben der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität auch auf der Überwachung der Einreise-Quarantäneverordnung und den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes. Dazu waren auch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Würzburg zur Unterstützung eingesetzt.

Insgesamt meldeten die Fahnder am Dienstag den zuständigen Gesundheitsämtern fünf Personen, die aus dem Risikogebiet Tschechien nach Deutschland eingereist waren. In diesem Zusammenhang fiel ein Pkw aus dem Zulassungsbereich Main-Taunus-Kreis auf der B 303 bei Marktredwitz auf. Die beiden Insassen waren laut eigenen Angaben auf der Rückreise von einer Trauerfeier. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich dann heraus, dass der 46-jährige Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Der Beifahrer, der ein entsprechendes Papier vorweisen konnte, durfte das Steuer übernehmen. Jedoch wurden die beiden Reisenden dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet, weil sie keinen negativen Corona-Test vorlegen konnten.

Waldsassen11.01.2021
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