01.01.2020 - 14:12 Uhr
MehlmeiselOberpfalz

Stein, Fels und Zukunft

Silvesterandacht der KAB im Hammerkirchl. Meditative Texte berühren das Herz.

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von Gisela KuhbandnerProfil

Scharfkantig oder abgerundet, schwer oder spürbar leicht: „Steine im Weg“ des Menschen. Und keinen, den er nicht nutzen kann, um weiterzukommen: Denkansätze, die im Mittelpunkt der traditionellen Silvesterandacht der örtlichen KAB standen. Zum 35. Mal waren viele Menschen wieder ins Hammerkirchl gekommen, um kurz vor Mitternacht noch einmal still zu werden, zu danken und zu bitten und das neue Jahr in Gottes Hände zu legen.

„Jeder Stein ist einmalig. So wie ich. So wie du“, sagte Karl Kuhbandner. Unsere Zeit ist begrenzt. Steinalt sind dagegen die Steine, beständig und zuverlässig“. Einer aber übertreffe sie alle: Gott, der unser starker Fels ist und unsere Zukunft“, gab er den Versammelten mit auf den Weg.

Zweite Vorsitzende Melanie Bauer legte Steine auf den Altar, Symbole für Angst und Sorgen, aber auch für den „Stein, der vom Herzen fällt“.

KAB-Vorstand Wolfgang Glaser, der in das Thema eingeführt hatte, wünschte allen, „dass um einen großen schweren Stein immer genug Raum sein möge, damit du ihn umgehen kannst“. Traditionell schloss die Andacht mit dem „Mehlmeiseler Neujahrslied“, das die Arbeiter damals schon in der Patterl-Hütte gesungen haben. Und: Die Aussage, dass das kleinste Steinchen im Schuh mehr Verdruss macht, als der größte Fels am Weg“ haben alle schmunzelnd bestätigt.

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