10.03.2020 - 13:00 Uhr
MehlmeiselOberpfalz

Tauber gegen Daubner

Amtsinhaber gegen Herausforderer. So stellt sich die Konstellation in Mehlmeisel dar. Welche Weichen wird der Wähler stellen?

Günther Daubner (64)
von Externer BeitragProfil

Bürgermeister Franz Tauber (Freie Wähler) will auf dem Chefsessel im Rathaus bleiben. Sein Gegenkandidat ist Günther Daubner, CSU, bekannt als Präsident der Faschings- und Tanzgesellschaft Helenesia und Vorsitzender der Vereinsvorstände.

Günther Daubner:

Der 64-Jährige setzt Prioritäten bei der Sanierung der Ortsstraßen und Kanäle, da in den letzten Jahren fast nichts geschehen sei. "Wichtig wird auch die neue Ortsmitte sein." Fördermittel müssten in Zukunft ausgeschöpft werden. Ein wichtiger Punkt dem Kandidaten die Weiterentwicklung des Naherholungszentrums (Wildpark, Skilift, Waldhaus) für Urlaubsgäste, "denn der Tourismus ist unsere Einnahmequelle". Ein Problem das angegangen werden müsse, ist der öffentliche Nahverkehr. Auf der Agenda steht darüber hinaus: der Erhalt des Schulstandorts. Auch der Kindergarten ist ihm wichtig. "Wir müssen Anreize schaffen für junge Familien durch Ausweisung neuer Baugebiete. "Ich will ein Bürgermeister, offen für alle Bürgerinnen und Bürger sein. Im Rathaus und bei den Gemeinderatssitzungen muss mehr Transparenz herrschen."

Franz Tauber (

Franz Tauber:

Der Amtsinhaber will seiner ersten Amtszeit eine zweite folgen lassen. "Die einzelnen Aufgaben konnten fast alle abgearbeitet oder für die Umsetzung vorbereitet werden." Es wurde, so sagt es der Bürgermeister, in den letzten Jahren sehr viel Sichtbares umgesetzt. Speziell spricht der Bürgermeister von hohen Förderungen ( 70 bis 90 Prozent), "die wir für vorbereiteten Projekte wie Kanal, Straßenbau und Ortsentwicklung mit der Neuen Mitte auch brauchen werden". Große Themen sind seniorengerechtes Wohnen und der Erhalt des Schulstandorts.

"Ich hatte bereits 2014 gesagt dass ich keine Luftschlösser bauen möchte und auch nichts versprechen werde, dies gilt auch heute noch. Was ich allerdings versprechen kann, ist, dass ich auch für die nächsten sechs Jahre weiterhin vollen Einsatz bringen werde, um unser schönes Mehlmeisel noch lebenswerter zu gestalten. Wir haben für unsere Zukunft große Aufgaben zu bewältigen. Deshalb möchte ich mich mit meinem Fachwissen, mit Mut und Engagement, aber auch mit Menschlichkeit, Ehrlichkeit und sozialem Gewissen diesen Aufgaben stellen."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.