06.02.2020 - 14:32 Uhr
Oberpfalz

Eine Million Euro für Fraunhofer-Projekt

Das Geld fließt Verwertung von Gär-und Kompostiereststoffen, von Papierrückständen und von getrocknetem Klärschlamm.CSU-Landtagsabgeordneter Harald Schwartz: Derartige Ideen unterstütze ich.

von Autor PAFProfil

Aus den freien Finanzmitteln des Freistaats Bayern fließen über die sogenannte Fraktionsreserve der CSU eine Million Euro an Fraunhofer Umsicht nach Hohenburg. "Ich bin sehr froh, dass der Freistaat damit das innovative Projekt für Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstützt", wird CSU-Landtagsabgeordneter Harald Schwartz in einer Pressemitteilung zitiert.

Auch Landrat Richard Reisinger freue sich über die Unterstützung aus München heißt es weiter: "Der Landkreis wurde im 2019 für sein Leitbild ,Deine Zukunft 2030. Amberg-Sulzbach' mit dem deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das Projekt von Fraunhofer Umsicht unterstreicht unser Anliegen der nachhaltigen Regionalentwicklung."

Bei der geförderten Maßnahme handelt es sich um das sogenannte "Thermo-Katalytische Reforming". Ein Prozess, der von Fraunhofer- entwickelt wurde und bei dem biogene Reststoffe wie Gärreste, Kompostierreststoffe, Papierrückstände, getrockneter Klärschlamm oder Bioabfälle wiederverwertet und in Öl, Gas (Synthesegas, grüner Wasserstoff) und Karbonisat (beispielsweise Biokohle) umgewandelt werden. "Das im Prozess entstehende Öl und Gas lässt sich beispielsweise in Blockheizkraftwerken dezentral verstromen.

Außerdem kann es aufbereitet und im Mobilitätssektor als grünes Benzin oder Diesel eingesetzt werden. "Die dabei entstehende Wärme kann zusätzlich genutzt werden", erläuterte Professor Andreas Hornung, Leiter von Fraunhofer Umsicht in Sulzbach-Rosenberg. Schwartz habe einmal mehr bewiesen, dass er hohe Summen für zukunftsweisende Projekte akquirieren könne, so Landrat Reisinger.

Für den Landtagsabgeordneten ist selbst ist das Projekt von Fraunhofer Umsicht ein optimales um sich dafür einzusetzen: "Genau solche Konzepte brauchen wir, da sie innovativ und nachhaltig sind. Sie stärken unsere Region als wirtschaftlich-technischen Standort mit Know-how und leisten einen Beitrag für Nachhaltigkeit und Ressourcensparen. Derartige Ideen unterstütze ich. Keine Verbotspolitik, sondern aktiv etwas voranbringen."

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