Am Samstagmorgen trafen sich die Kirwaleut' am Festplatz, um das Loch für den Baum vorzubereiten. Der Standort hat sich als optimal für Veranstalter, Besucher und vor allem die Kinder erwiesen. Allerdings war das Gelände durch die vorhergehende Regenperiode aufgeweicht, so dass die Fahrzeuge doch einige Spuren hinterließen. Vor allem der Bagger zum Aufstellen des Baumes drückte seine Reifen in den weichen Boden. Schon ins Loch eingesetzt und zur Hälfte hoch gehievt, löste sich jedoch eine Aufhängung der Kränze, weshalb der Baum wieder zu Boden gelassen werden musste. Als er ein zweites Mal durch die angrenzenden Laubbäume zur Senkrechten gebracht werden sollte, passierte erneut ein Malheur: Die Spitze des Baumes landete abgebrochen oben in der Baumkrone. Ein weiteres Mal musste der Baum umgelegt werden, damit sich Menschen gefahrlos unter dem Kirwabaum aufhalten konnten. Als das Kirwawahrzeichen dann endlich sicher stand, konnte Baumspender Nico Lindner zum Bieranstich schreiten. Nach dem Kirwagottesdienst in der Dorfkapelle heizte am Abend die Band Bayermafia den Kirwaleit ein.
Beim Höhepunkt der Festtage, dem Baumaustanzen am Sonntag herrschte große Spannung: Welches der 26 Kirwapaare wird wohl das nächste Oberkirwapaar? Beim Walzer stoppte die Musik, als Verena Piehler und Benedikt Dietrich den Blumenstrauß in Händen hielten. Jubel schallte über den Kirwaplatz. Die Kinder wurden mit Süßigkeiten belohnt, und das neue Oberkirwapaar erhielt eine lustige Verkleidung. Gemütliche Kirwamusik begleitete die Besucher bis in den Abend.
Der Montag war ebenfalls anstrengend, wurde doch der Kirwabär Simon durchs Dorf getrieben werden. Das Untier malte einige Gesichter schwarz an. Viele Besucher fanden sich zum Ausklang am Abend am und im Zelt ein, um bei zünftiger Musi der Verlosung beizuwohnen. Dabei brachte Vorsitzender Heribert Urbanek attraktive Preise an den Mann und die Frau. Den Baum gewann Wolfgang Wrosch aus Ursulapoppenricht, der ihn zur Versteigerung für die Kirwakasse zurückgab. Den Zuschlag bekam eine Gruppe von ausscheidenden Kirwapaaren, die vorher schon ihre Kirwaschuhe und -hosen an den Baum genagelt hatten, um daraus eine Bank als Andenken zu machen.













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