Bei strahlendem Kaiserwetter feierte die Dorfgemeinschaft Mimbach-Mausdorf ihre Kirwa und freute sich über zahlreiche Besucher. Trotz des zeitgleich stattfindenden, nahegelegenen Mausbergfestes kamen viele Gäste nach Mimbach und sorgten für eine gut besuchte und stimmungsvolle Kirwa.
Nachdem der Samstag mit Restarbeiten, dem Aufstellen des Baumes, dem Kirwagottesdienst, einem Barbesuch und Tanz die Kirwaleute gefordert hatte, sollte der Sonntag für die Besucher durch die Kirwapaare ein besonderes Erlebnis werden.
Ein besonderer Höhepunkt waren die Kinderkirwapaare, die beim traditionellen Tanz „Hans bleib dou“ eine wahre Augenweide boten. Mit viel Freude und sichtlichem Eifer zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer, dass der Kirwanachwuchs in Mimbach bestens aufgestellt ist. Auch beim Baumaustanzen bewiesen die Kirwapaare ihr Können und sorgten für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern.
Neues Oberkirwapaar
Im Mittelpunkt des Kirwageschehens stand die Wahl des neuen Oberkirwapaares. Steffi Simon und Markus Dobmeier übernehmen diese Aufgabe. Sie werden die Kirwatradition weiterführen und das Fest mit der Dorfgemeinschaft ausrichten.
Lukas Ehbauer durfte ein besonderes Jubiläum feiern: Er blickte auf 10 Jahre Kirwa zurück. Die Dorfgemeinschaft würdigte nicht nur seine langjährige Verbundenheit mit dem Fest, sondern auch seinen Einsatz für die Gemeinschaft.
Der Kirwamontag setzte sich mit der Verlosung der Preise fort. Radio Mimbach leitete diese mit einer Liveschaltung zu Außenreporter Happybert ein, die direkt zu den verschiedenen Ständen führte. Dabei interviewte er den Bratwurst-, Käse- und Thekenstand sowie einige Personen vor Ort. Die kurzweilige Übertragung brachte die besondere Atmosphäre der Mimbacher Kirwa auch akustisch zu den Besuchern.
Kirwabaum versteigert
Michaela Birner sorgte für eine besondere Überraschung, indem sie den von ihr gewonnenen Kirwabaum nicht für sich behielt, sondern ihn zur Versteigerung zurückgab. Damit legte sie den Grundstein für einen weiteren unterhaltsamen Programmpunkt. Auch der Musikant beteiligte sich an der Versteigerung und erhielt schließlich den Zuschlag. Ausschlaggebend war sein Versprechen, bei der Anlieferung des Kirwabaums ein Fest mit den Kirwaleuten zu veranstalten.
Neben Tanz, Musik und guter Stimmung zeigte die Kirwa vor allem eines: In Mimbach lebt die Dorfgemeinschaft. Die Beteiligung der Dorfbewohner und Kirwaleit bei den unterschiedlichsten Arbeiten vor, während und nach der Kirwa war enorm. Ob beim Aufbau, bei der Bewirtung, beim Aufräumen oder bei den zahlreichen Aufgaben rund um das Fest – viele Hände packten mit an. Gerade dieses gemeinsame Engagement macht die Kirwa zu weit mehr als einem mehrtägigen Fest.
Reifen abmontiert
Dass bei so viel Gemeinschaft auch der Humor nicht zu kurz kommt, zeigte eine kuriose Episode rund um den Kirwabaum. Um das Baumloch zu sichern, stellten die Kirwaleute kurzerhand ein Auto darüber, während sie gemeinsam loszogen, um den Baum zu holen. Bei ihrer Rückkehr erlebten sie jedoch eine böse Überraschung: Die Reifen des Fahrzeugs waren abmontiert worden. Es erforderte einige Mühe, sie wieder anzubringen – im Nachhinein sorgte dies jedoch für viel Heiterkeit.
Die Mimbacher Kirwa bleibt nicht nur wegen des schönen Wetters, der zahlreichen Besucher und der gelungenen Programmpunkte in bester Erinnerung. Vor allem die vielen Menschen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben, zeigten, was eine funktionierende Dorfgemeinschaft auszeichnet: Zusammenhalten, gemeinsam anpacken und miteinander feiern.













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