10.09.2021 - 11:57 Uhr
MitterteichOberpfalz

AWO Tirschenreuth und Würner trennen sich: Nachfolger gesucht

Warum haben sich der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Tirschenreuth und die Geschäftsführerin getrennt? Über die Gründe herrscht Stillschweigen. Jedoch war es ein Fall für das Arbeitsgericht.

Angelika Würner ist nicht mehr AWO-Geschäftsführerin.
von Armin Eger Kontakt Profil

Der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband (AWO) Tirschenreuth ist auf der Suche nach einer neuen Geschäftsführerin oder einem neuen Geschäftsführer. Angelika Würner, die 20 Jahre bei der AWO beschäftigt war und 12 Jahre lang diesen Posten inne hatte, "ist nicht mehr im Haus", bestätigt AWO-Kreisvorsitzender Edwin Ulrich auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien.

Trennung schon am 30. Juni 2021

Offizielles Datum der Trennung war der 30. Juni 2021. "Wir haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt", sagt Ulrich. Vor dem Arbeitsgericht sei ein Vergleich geschlossen worden. Über die Gründe der Trennung darf der Kreisvorsitzende nichts sagen. Es gibt nämlich eine Absprache mit eindeutiger Formulierung. "Die Parteien haben vereinbart über den Inhalt dieser Vereinbarung sowie die Umstände, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses geführt haben, Stillschweigen zu bewahren", heißt es da unmissverständlich.

Somit ist der AWO Kreisverband seit 1. Juli auf der Suche nach einer Nachfolgerin für Würner. "Wir haben schon etliche Bewerber, alle hochqualifiziert", sagt Ulrich, der fast auf dem Tag genau zwei Jahre AWO-Vorsitzender ist. Die Vorstellungsgespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten würden laufen. "Unser Ziel ist es, bis zum 1. Januar 2022 den Posten wieder zu besetzen."

Edwin Ulrich ist seit zwei Jahren AWO-Kreisvorsitzender

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