Noch vor Weihnachten waren Gehölze und Sträucher rund um das Kriegerdenkmal an der Waldsassener Straße beseitigt und zurückgeschnitten worden. Stadtgärtner Willi Kilian informierte jetzt bei einem Ortstermin, dass sein Team zusammen mit Baumpfleger Manfred Härtl Totholz entfernt und andere Gehölze fachgerecht gestutzt habe. "Viele der Sträucher und Bäume waren in einem desolaten Zustand", betonte Bürgermeister Stefan Grillmeier. "Wir mussten handeln." Erhalten blieben die stattlichen Buchen und die Linden rund um das Denkmal.
"Sozialer Brennpunkt"
Der Bürgermeister nannte noch einen weiteren Grund, warum sich die Stadt für die Maßnahmen entschieden hat: "Der Bereich rund um das Kriegerdenkmal war zu einer Müllhalde verkommen", bedauerte Grillmeier. Die Anlage sei ein Treffpunkt unerwünschter Gäste und damit zu einem "sozialen Brennpunkt" in der Stadt geworden. Immer wieder habe die Polizei dort vorbeischauen müssen. Durch die bessere Einsehbarkeit sollen solche Zusammenkünfte dort der Vergangenheit angehören, so die Hoffnung des Bürgermeisters.
Im Frühjahr soll der Bereich rund um das Kriegerdenkmal durch neue Anpflanzungen verschönert werden. Zudem ist an eine Illumination der Anlage gedacht. Neu aufgestellt werden soll ein vierter Fahnenmast. Zu festlichen Anlässen sollen dann die Fahnen der Stadt Mitterteich, des Freistaats Bayern, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union wehen.
Viel Zuspruch
Das Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten soll künftig in einem schöneren und stets sauberen Umfeld möglich sein. Ziel sei es auch gewesen, die Optik entlang der Straße direkt nach der Ortseinfahrt zu verbessern. Für die bisherigen Maßnahmen in dem Bereich habe es laut Grillmeier bereits viel Zuspruch gegeben.






















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.