Bürgermeister Stefan Grillmeier strahlt: „Dies ist für uns alle die beste Lösung. Es ist der richtige Standort, alles barrierefrei und spart der Stadt eine Menge Geld.“ Die Rede ist von der provisorischen Unterkunft für zwei Kinderkrippen, die ab 1. September an der Bahnhofstraße im ehemaligen Volksbank-Gebäude starten. Die Einrichtung ist im Erdgeschoss untergebracht.
Träger der beiden Krippen ist die Kreisvereinigung Lebenshilfe. Die Umbauarbeiten kosten der Stadt rund 100.000 Euro. Die Stadt spart sich rund 300.000 Euro. Die hätten zusätzlich investiert werden müssen, wenn die Krippen (wie zunächst angedacht) in der Zanklgartenstraße untergekommen wären. Mieter der Räume ist die Lebenshilfe.
Weit fortgeschritten
Am Mittwochvormittag besichtigten Vertreter der Stadt und der Lebenshilfe die Baustelle im ehemaligen Volksbank-Gebäude. Die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten. Insgesamt 24 Kinder, im Alter zwischen elf Monaten und drei Jahren, finden hier eine neue Heimat. Den Verantwortlichen ist klar, dass es sich um eine Übergangslösung handelt, bis der neue Kindergarten der Lebenshilfe fertiggestellt ist. In die Räume der ehemaligen Volksbank wurden bereits Zwischenwände aus Glas eingebaut. Derzeit erfolgt der Einbau der sanitären und elektrischen Einrichtung. Danach folgen noch der Fußboden und die Beleuchtung. Weiter müssen aus jedem Gruppenraum noch Fluchtwege durch die Außenwand gebrochen werden; diese Arbeiten soll der Bauhof ausführen. Entstehen werden dann zwei Gruppenräume, ein Schlafraum, ein Essraum mit Bistro sowie ein Gruppenleiterzimmer.
Das spart der Stadt eine Menge Geld.
Im Außenbereich wird ein Teil der bisherigen Parkplätze aufgelöst. Dort wird das Pflaster entfernt und mit Grünflächen ergänzt. Entstehen soll ein Spielplatzbereich für die Kinder, mit Sandplatz und diversen Spielgeräten. Diesen Aufenthaltsbereich gestaltet ebenfalls der städtische Bauhof.
Der Großteil der 24 Kinder (aufgeteilt in zwei Gruppen) kommt aus Mitterteich. Geöffnet hat die Krippe täglich von 7 bis 16 Uhr, wobei sich die Buchungszeiten nach dem Bedarf der Eltern richten. Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner wusste, alle Eltern, die ihre Kinder für den Besuch der Krippe angemeldet haben, haben einen Platz bekommen. Als Gruppenleiterinnen sind Sonja Rath und Alexandra Grillmeier mit vier weiteren Mitarbeiterinnen vor Ort. Sonja Rath ist Leiterin der Kinderkrippe.
Abschließender Dank galt dem Landratsamt für die überaus angenehme Zusammenarbeit sowie dem städtischen Bauhof mit Leiter Wolfgang Stark. Alle Verantwortlichen sind sich sicher, dass am 1. September der Start mit beiden Kinderkrippen erfolgen kann.




















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