Treffpunkt war an der Tröbesbachbrücke bei der Pingermühle an der Straße von Moosbach nach Böhmischbruck. Ochantel erklärte den Kindern, dass an dieser Stelle schon vor langer Zeit nach Gold gesucht wurde. Das erkenne man heute noch an den vielen Sandhügel entlang des Tröbesbaches. Das Mineral und Edelmetall Gold habe seinen Wert und ewig dieselbe goldgelbe Farbe. Nach dieser Einführung durften die Kinder sich ans Goldwaschen machen. Mit Gummistiefeln stiegen sie in das Bachbett des Tröbesbache hinab.
Ochantel führte den Kindern vor, wie aus dem Bach Sand in die Schüssel geschaufelt, in Wasser getaucht und kräftig hin und her geschüttelt wird. Dadurch fallen die schweren Teile des Sandes auf den Boden der Schüssel. Mit leichten Drehbewegungen wird die obere Schicht des Sandes weggeschwemmt, dann wieder kräftig im Wasser geschüttelt. Die schweren Teile sinken immer weiter nach unten, so auch das schwere Gold. Mit Eifer waren die Kinder beim „Trainieren“ und sie schauten mit Adleraugen in ihre Waschschüsseln.
Immer wieder musste Ochantel den Waschvorgang erklären, denn so einfach war die Sache nicht. Damit keine Langweile aufkam und die Kinder Erfolgserlebnisse hatten, mischte er „Goldflinzerl“ in die Wannen und die Kleinen fischten diese heraus und waren mächtig stolz auf ihren „Fund“. Ochantel erklärte ihnen, dass es sich hierbei nicht um echtes Gold handle. Vielmehr gehe es darum, dass man die Farbe des Goldes erkennen lerne. Bei der Suche in den Wannen wurden die Kinder auch mit Edelsteinen, Katzengold und Granat vertraut gemacht. Kleine Tütchen mit Kupfersteinen konnten die begeisterten Kinder mit nach Hause nehmen.













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