Obwohl der Holunder in unserer Gegend erst spärlich blühte, waren engagierte Frauen am Holunderfesttag schon Frühmorgens unterwegs, um Hollerdolden von Weiden bis Wernberg zu holen. Auch einige Ehemänner haben mitgeholfen. Die Schwestern Elfriede Völkl und Maria Bäumler haben den ganzen Nachmittag die Hollerküchln aus der Friteuse bei diesen hochsommerlichen Temperaturen heraus gebacken. Den Teig dazu bereitete Maria Bayer-Schmid dazu.
Neben den Hollerküchln gab es Hollerwasser und Hugo. In der Kaffeestube standen 27 Kuchen zur Auswahl. 120 Schmalzküchln haben zwei Frauen gebacken und waren im Angebot. Wer es deftiger wollte, für den gab es Bratwürste. Auch verschiedene Getränke wurden geboten vom Gerstensaft bis Wasser.
Vorsitzende Angela Striegl und Pfarrer Josef Most begrüßten Holunderkönigin Sandra Neubeck aus Floß. Vorsitzende Angela Striegl dankte und überreichte ihr zur Erinnerung ein Moosbacher Kochbuch, Band 3. Der Frauenbund bot außerdem Marmeladen aus Blüten- und Beeren wie Holunder-Ananas, Holunder-Organgen oder Holunderbeeren-Birne, Holundersirup sowie auch Liköre aus Blüten und Beeren an. Daneben gab es Liköre aus Trauben, Sanddorn und Bier. Angeboten wurden ferner das Holunderheft zum Nachkochen und die Moosbacher Kochbücher. 25 Frauen waren beim Hollerfest im Einsatz vom Bedienen, Verkaufen bis Spülen. Auch einige Männer halfen bei Auf- und Abbau tatkräftig mit. Die Vorsitzenden dankten den fleißigen Helferinnen und Helfern.














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