Viele Trauernde erwiesen Hildegard Schnupfhagn aus Saubersrieth die letzte Ehre. Sie war am 23. Juni im Beisein ihrer Kinder im Klinikum in Weiden im Alter von 83 Jahren gestorben. Pfarrer Udo Klösel hielt mit Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn das Requiem. Schnupfhagn wurde am 26. März 1938 in Tröbes als erstes Kind der Eheleute Josef und Katharina Eger geboren. 1941 kam noch Bruder Hans hinzu. Mit den drei älteren Geschwistern aus der ersten Ehe des Vaters wuchs sie auf. 1963 heiratete sie Landwirt Jakob Schnupfhagn von Saubersrieth. Fünf Töchter wurden ihrer Ehe geboren. Hildegard Schnupfhagn war bis zuletzt Mittelpunkt ihrer großen Familie, zu der inzwischen neun Enkel sowie Urenkel Josef gehören. Sie lebte bis zuletzt daheim bei ihrer Tochter Maria, die den elterlichen Hof übernommen hatte. Ein kleines Ensemble des Kirchenchors, begleitet von Hans Karl am E-Piano und Franz Sturm mit der Posaune, sowie die Veeh-Harfen-Gruppe des Frauenbunds mit Gesang von Wilma Wallner gestalteten das Requiem.
Fast 70 Jahre war Hilde Schnupfhagn aktive Chorsängerin und ältestes Chormitglied, sagte der Sprecher des Chors Josef Enslein. Frauenbund-Vorsitzende Angela Striegl würdigte das Gründungsmitglied Schnupfhagn als geselligen Menschen, die alle zum Lachen bringen konnte. In einer Monatsmesse werden sie ihrer gedenken. Der Soldaten- und Kriegerverein Tröbes nahm durch Vorsitzenden Josef Schafbauer Abschied von ihrer ehemaligen Fahnenbraut. Bei Jubiläen und Veranstaltungen war sie immer mit dabei. 1980 wurde sie mit der silbernen Ehrennadel des Bayerischen Soldaten- und Kriegerbundes ausgezeichnet. Die Musikschule Neustadt/WN, und besonders das Veeh-Harfen-Orchester, verabschiedet sich von Schnupfhagn, sagte Vorsitzender Karl Wildenauer. Sie war vor 20 Jahren Gründungsmitglied des Klangkörpers und besuchte bis zu ihrem 80. Geburtstag die Proben in Neustadt.















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