Die Musikschule Moosbach präsentierte bei der Serenade am vergangenen Dienstag eine Mischung aus Klassik und Unterhaltungsmusik. Bürgermeister Armin Bulenda nannte die Musikschule einen wichtigen Kulturträger im Markt. Zahlreiche Gäste lauschten im Rathaus den 23 Nachwuchsmusikern und Musikgruppen.
Den Auftakt machte die Steirische-Harmonika-Gruppe mit dem Hochkreuther Marsch und „Wenn die Heide blüht“. Das Gitarrenensemble folgte mit dem „Tanz im Regen“. Hannah und Lukas Brand zeigten mit Klarinette und Klavier ihre Künste beim „Waldsee“ von Voolstra. Helena Hager hatte mit ihrer Querflöte die Triosonate von Boismortier einstudiert, und Eliane Tretter spielte auf ihrem Saxofon den „Danny Boy“.
Jakob Wittmann beeindruckte auf seiner Steirischen Harmonika mit Gitarrenbegleitung beim „Wildschützen-Landler“. Julia Runkel hatte den Rock-Hit „Beat It“ einstudiert. Phillip Seidl zeigte eine fortgeschrittene Leistung auf dem Klavier mit dem Walzer cis-Moll von Frédéric Chopin.
Dann wurde es volkstümlich: Tom Busch erhielt viel Beifall für den Passeirer Jodler und Landler auf der Steirischen Harmonika. Helene Hager (Klavier) führte in Begleitung von zwei Querflöten in die Pop-Ballade „Eternal Flame“ ein. Ein Bläserquartett unter der Leitung von Markus Schulz gefiel mit einem Walzer für zwei Trompeten und Tenorhorn.
Besondere Bewunderung fand die fortgeschrittene Leistung von Julian Stefinger mit dem Klavierstück „Liebestraum“ von Franz Liszt. Das Gitarrenensemble gefiel mit „Wind of change“ beim Gesang von Sieglinde Ziegler. Der kleine Fabian Kiener spielte großartig mit seiner Gitarre die „Vogelwiese“. Elias Balk (Akkordeon) erhielt viel Beifall für die „Lausbubenstreiche“. Julian Stefinger spielte aus dem ff. den Slawischen Tanz e-Moll von Antonin Dvorak. Johanna Schieder zeigte auf dem Klavier mit „More than you know“ große Fortschritte.
Paula Busch (Klavier) gefiel mit der Suite in sieben Bildern von Wittmer. Seine Fingerfertigkeit auf dem Klavier stellte Philipp Seidl beim Allegro Mosso von Catschaturian unter Beweis. Volkstümlich wurde es mit Ludwig Ulschmid beim Zusammenspiel auf der Steirischen mit Musikschulleiter Benedikt Scheidler mit dem “Sommernachtswalzer“. Ensembles mit Maria Schweigl und Viktoria Stefinger sowie Julian Stefinger (Präludium für zwei Violinen und Klavier) setzten mit der schnellen „In Feierstimmung“ von Schostakovitsch einen Schlusspunkt. Aber endgültiges Ende dieses eindrucksvollen Konzertes setzte die Steirische Harmonika Gruppe mit den „Grüßen aus dem Egerland“.
Musikschulleiter Benedikt Scheidler dankte den Schülern und ihren Eltern, dass sie so zu ihrer Musikschule halten. Auch dem Förderverein Musikschule galt sein Dank für die große Unterstützung. Sein Vorgänger Wolfgang Ziegler gratulierte Scheidler zu dem tollen Konzert.














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