In der Show „Da kommst Du nie drauf!“ mit Johannes B. Kerner mit ungewöhnlichen Fragen und verrückten Rätseln kam kürzlich der Weidener Gemeindeteil Muglhof groß heraus. Dort wohnt Winfried Prem, der nach der Wiedervereinigung die Berliner Mauer einriss und dadurch Berühmtheit erlangte.
Das Rate-Team des Abends mit Petra Gerster, Michael Mittermaier und Reiner Calmund bekam die Frage gestellt, die lautete: „Winfried Prem aus Muglhof in der Oberpfalz war an einem historischen Ereignis beteiligt, denn er hat als…?“ Zur Auswahl standen folgende Antworten: „Ingenieur für die Nasa das erste Mondauto konstruiert, Grafiker das Eurosymbol für die Banknoten und Münzen entworfen oder als Inhaber einer Abbruchfirma die Berliner Mauer abgerissen.“
Petra Gerster meinte nur: „Ohje, ohje, ach du liebe Zeit.“ Mittermaier habe nichts gegen die Oberpfalz, aber Nasa und Mondauto kämen da wohl nicht in Frage, sinnierte er laut. Allerdings sage ihm sein Gefühl, es sei die Antwort C, „weil eine bayerische Firma irgendwann mal was gemacht habe“. Daraufhin beschlossen auch Gester und Calmund sich auf C zu einigen.
Während der Rätselfrage war Winfried Prem groß eingeblendet. Die Lösung der Frage führte das ZDF-Team in die Oberpfalz, zu dem Mann, um den es ging. Winfried Prem klärte anschließend die Studiogäste auf: „Ich bin der Mann, der die Berliner Mauer plattgemacht hat.“ Dabei war auch ein Teilstück der fast 160 Kilometer langen Mauer vor seinem Eigenheim zu sehen. Die Geschichte sei legendär, sagte Kerner. Und Prem erzählte in dem Beitrag, dass er bereits 1987 beim Bauministerium der DDR vorsprach, um seine neue Betonbrechmaschine anzupreisen.
„Eigentlich wäre aber die Mauer das Objekt zum Abbrechen“, soll er damals erwähnt haben. Da lud sich Prem allerdings den Zorn seines Gesprächspartners auf sich. Drei Jahre später erinnern sich die DDR-Leute dennoch an ihn und übergeben den Muglhofer diesen großen Auftrag. „Ja, ich bin wirklich stolz, dass die Mauer gefallen ist und ich dabei war“, sagte Prem schließlich strahlend in die Kamera. Die richtig gewählte Antwort spülte den drei Ratefüchsen immerhin 1500 Euro auf das Konto.


















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