Nabburg
25.02.2019 - 12:06 Uhr

10 000 Euro für die Image-Kampagne

Die Stadt beginnt mit der Förderung der Image-Kampagne. Das Netzwerk Nabburg darf sich über 10 000 Euro freuen.

Das Thema stand nicht auf der Tagesordnung. Der Bürgermeister erachtete es jedoch als dringlich, weshalb es dann doch behandelt wurde: Die Stadt überweist dem "Netzwerk Nabburg" die ersten 10 000 Euro für die laufende Image-Kampagne.

Im April 2017 hatte der Stadtrat über die Förderung dieser noch bis Mitte 2019 laufenden und rund 30 000 Euro kostenden Kampagne länger diskutiert. Er hatte beschlossen, dass das Netzwerk dafür voraussichtlich zweimal 10 000 Euro bekommen soll, sofern es eine eigene Beteiligung über Sponsorengelder nachweisen kann. Dies ist nun laut Bürgermeister Armin Schärtl der Fall: Auf diesem Weg lassen sich 6000 Euro aufbringen.

In einer nur kurzen Aussprache äußerte Altbürgermeister Josef Fischer (ABU) Bedenken, ob es gerechtfertig ist, dass die Stadt dafür soviel ausgibt. Man müsse sich schon anschauen, was die Aktion bisher erbracht hat, und dabei bedenken, dass es sich bei der Förderung ja um eine Verwendung von Steuergeldern handelt. Stadtrat Helmut Ertl gefallen zwar die Plakate, jedoch solle die Stadt schon überlegen, wie lange sie dafür zahlen möchte. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die finanzielle Unterstützung per Beschluss zeitlich begrenzt ist. Wahrgenommen werde die Kampagne schon, das habe er bei verschiedenen Anlässen erfahren. Schließlich beauftragte der Stadtrat die Kämmerei einstimmig, die 10 000 Euro für 2018 auszuzahlen.

Artikel über Stadtratssitzung vom 4. April 2017

Der Sportverein Diendorf hatte zu seinem Jubiläum eine Sportplatz-Beregnungsanlage von seinem Schirmherrn Thomas Hanauer geschenkt bekommen. Auf Antrag befürwortete der Stadtrat nun einen zehnprozentigen Zuschuss zu den Materialkosten, die 2646 Euro betrugen und für die Installation benötigt worden sind. Ferner entschied er ebenfalls einstimmig, die Teilübernahme der Wasserverbrauchskosten zu erhöhen. Seit 2001 hatte die Stadt maximal 500 Euro jährlich bezahlt. Damals betrug der Wasserpreis noch 51 Cent je Kubikmeter; inzwischen ist er auf 1,68 Euro gestiegen. Erhöht hat sich auch der durchschnittliche Jahresverbrauch von 1400 auf geschätzt bis zu 2100 Kubikmeter. Ihren Beitrag setzt die Stadt ab 2018 auf maximal 1500 Euro fest, sofern der SV mindestens 500 Euro Eigenanteil trägt.

In der öffentlichen Sitzung beschloss der Stadtrat ebenso, die Kopierkostenpauschale zu erhöhen. Sie beträgt ab dem Schuljahr 2019/20 dann acht Euro je Schüler (bisher fünf Euro).

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