Zu den aktuellen Bahn-Themen gibt es am 22. September eine weitere Besprechung im Rathaus, an der erneut auch der Gesamtprojektleiter der Deutschen Bahn AG, Matthias Trykowski, teilnehmen wird. Dazu hat Bürgermeister Frank Zeitler (CSU) dieses Mal auch die Sprecher der Stadtratsfraktionen eingeladen. In erster Linie soll es um die beiden Bahnübergänge im Ledermühlweg und in Haindorf gehen. "Wir sollten diesen Termin abwarten und dann gemeinsam entscheiden, wie wir weiter verfahren", sagte der Bürgermeister dazu in der Stadtratssitzung und nahm Bezug auf einen Antrag von ÜPW, ÖDP und SPD. Deren Fraktionen hatten die Einberufung einer Bahn-Sondersitzung des Stadtrates verlangt. Sie solle dann aber trotzdem zustande kommen, forderte Helmut Ertl (ÜPW). "Mir geht es um größtmögliche Transparenz", betonte Zeitler und erinnerte daran, dass er bereits in der August-Sitzung zugesagt hatte, eine solche Sondersitzung zu machen. "Sie haben Ihren Antrag dann nur noch hinterher geschoben", sagte er zu Ertl. Angepeilt werde, ihn im Oktober zu behandeln.
- Neuer Fraktionssprecher
Zu Beginn der diesmaligen Sitzung gab es noch eine weitere Bekanntgabe: An der Spitze der SPD-Fraktion vollzog sich ein Wechsel. Evi Thanheiser gab ihr Amt als Sprecherin aus beruflichen Gründen auf. Ihr folgt Josef Weber nach, seine Stellvertreterin ist Rita Holzgartner.
- Aufträge für Schulsanierung
Während der Sitzung, in der dieses Mal alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden, hatte der Stadtrat auch Nachträge für die energetische Sanierung und Generalsanierung der Mittelschule auf der Tagesordnung. Der Auftragswert für die Elektroarbeiten änderte sich dabei von rund 843 000 auf 874 000 Euro. Bei den Trockenbauarbeiten stieg er von rund 255 000 auf 261 000 Euro. CSU-Sprecher Hans-Georg Dobler erkundigte sich, inwiefern sich das gesamte Projekt noch im Kostenplan befindet. Bürgermeister Zeitler sagte zu, im Rathaus eine aktuelle Berechnung vornehmen zu lassen.
- Pumpe für die Kläranlage
Beschlossen wurde auch, die Schneckenpumpe bei der städtischen Kläranlage erneuern zu lassen. Aufgrund von Verschleißerscheinungen besteht zwingender Handlungsbedarf. Zur Lösung des Problems gab es drei Möglichkeiten. Der Stadtrat entschied sich, den Auftrag zur Erneuerung an die Firma Andritz aus Schwäbisch Gmünd zu vergeben. Die Kosten werden 47 332 Euro betragen. Die nötigen Mittel sind heuer nicht im Haushalt enthalten. Sie sollen nach den Worten des Bürgermeisters aber in einen auch aus anderen Gründen notwendig werdenden Nachtrags-Etat aufgenommen werden.
- Neues Feuerwehrauto
Das Gremium entsprach einem Antrag der Feuerwehr Diendorf. Sie hatte mit Schreiben vom 24. August kundgetan, dass sie beabsichtigt, aus Vereinsmitteln einen neuen Mannschaftstransportwagen der Marke Ford Transit zu kaufen. Er soll für den aktiven Feuerwehrdienst, aber auch für die Jugendarbeit eingesetzt werden. Damit die Förderung von der Regierung der Oberpfalz in Anspruch genommen werden kann, müsste jedoch die Stadt als Käufer auftreten. Als wünschenswert bezeichnete es die FFW, wenn die Stadt die feuerwehrtechnische Ausrüstung übernehmen und einen Zuschuss geben würde. Die Gesamtkosten liegen bei 54 100 Euro. Auf die Stadt kommt unter dem Strich ein finanzieller Aufwand von rund 22 333 Euro zu.
- Unterstützung der FG
Schließlich vergab der Stadtrat einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro an die Faschingsgesellschaft (FG). Sie hatte für die vergangene Saison Anschaffungen für 7468 Euro geltend gemacht und dafür eine Förderung beantragt.















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