Bei der Stadtratssitzung stand am Mittwoch die Auftragsvergabe für die Sanierung der Mittelschule auf der Tagesordnung. Doch mitten im Bauboom explodieren die Kosten und es ist schwer, Handwerksfirmen zu finden. Wie Bürgermeister Armin Schärtl mitteilte, ging für das Fassadengerüst nur ein Angebot im Rathaus ein. Nachdem dieses mit 108 000 Euro weit über der Kostenberechnung von circa 60 000 Euro lag, wurde die Ausschreibung aufgehoben und wiederholt. Per 27. August lagen nun sechs Angebote vor, die von 45 000 bis 110 000 Euro reichen. Wie Schärtl mitteilte, wurde der billigste Bieter aufgefordert, bis zum 5. September Unterlagen nachzureichen. Nachdem die Angebote noch nicht geprüft sind, wurde der Bürgermeister mit einem einstimmigen Berechtigungsbeschluss ausgestattet. Er kann damit dem wirtschaftlichsten Bieter den Auftrag erteilen.
Feuerwehren packen an
Für die Ausstattung der Teeküche an der Mittelschule wurden acht Firmen aufgefordert, ein Angebot einzureichen. Drei kamen dieser Aufforderung nach. Den Auftrag erhielt das Möbelhaus Lang aus Eslarn (5295 Euro). Auch der Umbau des Feuerwehrhauses Diendorf läuft. Die Mitglieder sind fast täglich auf der Baustelle, um den großen Anbau zu stemmen. "Der Rohbau soll bis Anfang Dezember abgeschlossen sein", informierte Schärtl. Damit das Haus winterfest gemacht werden kann, wurde der Ankauf von Kunststofffenstern und Fensterbänken zusätzlich in die Tagesordnung aufgenommen. Nachdem die drei angeforderten Angebote noch nicht vorliegen, wurde der Bürgermeister berechtigt, den Auftrag zu vergeben. Dies gilt auch für die Erneuerung der Heizungsanlage, nachdem unter anderem der Gaskessel defekt ist. Die sonstigen Heizungs- und Sanitärarbeiten werden in Eigenregie durch die Feuerwehrmitglieder erledigt. "Anfang Dezember soll die Heizung laufen", betonte Schärtl.
Freuen kann sich auch die Feuerwehr Neusath. Diese hatte einen ausführlich begründeten Antrag auf Pflasterung von weiteren sechs Pkw-Stellplätzen gestellt. Rechtliche Vorgabe für die benötigte Fläche sei die Anzahl der Sitzplätze des Einsatzfahrzeuges in der Garage. "Das ist schon länger ein Anliegen der Wehr", führte der Bürgermeister aus. Außerdem hätten die Mitglieder enorme Eigenleistungen - vom Aushub bis zur Pflasterung - zugesagt.
Abholung und Segnung
Auf die Stadt kommen rund 1500 Euro an Materialkosten zu. Für diesen Zuschussantrag gab es ein einstimmiges Votum. "Das ist eine Aufwertung des Gebäudes und eine gute Sache", stellte Hans-Georg Dobler fest und dankte der Wehr fürs Einbringen. Bis zur Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges am 18. Oktober wird die Maßnahme allerdings nicht zu schaffen sein. Abgeholt wird das TSF-W am 30. September.













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