23.08.2018 - 11:22 Uhr
NabburgOberpfalz

Baustein zur Renaturierung

Das Wasserwirtschaftsamt kümmert sich um die Gewässer und deren Erhalt als gesunder Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Eine Maßnahme zur Renaturierung läuft im Bereich des Ledermühlwegs.

Im Bereich des Ledermühlwegs wurde die Naab renaturiert. Dazu mussten rund 5000 Quadratmeter Erdreich bewegt werden.
von Redaktion ONETZProfil

Das Wasserwirtschaftsamt ist auch dafür zuständig, vor den Gefahren des Wassers - wie beispielsweise Hochwasser - zu schützen und die natürlichen Lebensräume der Lebewesen aufrecht zu erhalten. Im Jahresbauprogramm der Behörde stand ein Projekt zur Renaturierung der Naab in Nabburg im Mittelpunkt.

Mitarbeiter des Bauhofs und der Flussmeisterstelle Kümmersbruck bewegten dazu in der Nähe des "Holzstegs" beim Ledermühlweg etwa 5000 Quadratmeter an Material. Dazu waren 40 Baggerstunden und ein Geldaufwand von 3700 Euro nötig. Die Betreuung vor Ort übernahm Bauaufseher Konrad Ries. Zur Umsetzung der Maßnahme wurde ein besonderer Bagger mit einem höheren Turm benötigt, um tiefer ins Flussbett graben zu können.

"Es ist aus ökologischer Sicht besser, das Nebengewässer zu erhalten", kommentierte Flussmeister Hans Pickelmann bei einer Besichtigung der Baumaßnahme mit dem Abteilungsleiter beim Wasserwirtschaftsamt Weiden, Manuel Schlegel, und Bürgermeister Armin Schärtl.

Der Baum, der gefällt werden musste, um dem Bagger Zugang zum Wasser zu schaffen, wurde als Totholz für Fische verwendet. Er dient ihnen als Unterstand zum Schutz vor Feinden wie dem Kormoran sowie als "Kinderstube" für die Jungfische. Mit dem Projekt wurde wieder ein kleiner Baustein zu einer Renaturierung der Naab gesetzt und Retentionsraum gegen Hochwasser geschaffen.

Flussmeister Hans Pickelmann, Wasserwirtschaftsamts-Abteilungsleiter Manuel Schlegel und Bürgermeister Armin Schärtl (von links) machten sich ein Bild von der Renaturierungs-Maßnahme.

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