Nabburg
09.03.2021 - 11:42 Uhr

Ein Behindertenparkplatz reicht nicht

Vor dem Rathaus in Nabburg sollte es einen zweiten Behindertenparkplatz geben. Mit diesem Wunsch wird der Stadtrat konfrontiert.

Bisher gibt es nur einen Behinderten-Parkplatz in Rathausnähe. Bild: Wilhelm Amann
Bisher gibt es nur einen Behinderten-Parkplatz in Rathausnähe.

In der Sitzung des Stadtrates brachte Zweite Bürgermeisterin Irene Ehemann (FW) zwei Anregungen vor, die an sie herangetragen worden waren: In der Höflarner Straße in Diendorf solle eine Zone 30 eingerichtet, vor dem Rathaus ein zweiter Behindertenparkplatz angelegt werden. Eine Beratung erfolgte dazu nicht.

SPD-Stadtrat Armin Schärtl war nach eigenen Worten zu Ohren gekommen, dass der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, bei dem die Stadt Nabburg Mitglied ist, das E-Car-Sharing-System nicht mehr weiterbetreiben wolle. Bürgermeister Frank Zeitler kannte einen Beschluss des ZKVO mit Sitz in Amberg, wonach das defizitäre Geschäft nicht mehr weiter ausgebaut werden solle. Von einer Einstellung sei im Rathaus nichts bekannt.

Im Gebiet der Stadt Nabburg gibt es immer noch Bereiche, in denen das schnelle Internet nicht optimal läuft. Deshalb meldete sich das Rathaus für ein neues Förderprogramm zur Breitbandausbau aus, aus dem mit 100 Prozent Zuschuss für Maßnahmen bis zu 50 000 Euro zu rechnen ist. Ein Auftrag soll nach Angaben von Bürgermeister Frank Zeitler in Kürze vergeben werden. Das gab er während der letzten Stadtratssitzung bekannt, zu der rund 20 Zuhörer in die Nordgauhalle gekommen waren.

Nabburg07.03.2021

Nabburg beteiligt sich wieder an der Bündelausschreibung der Kubus GmbH für die kommunale Strombeschaffung in den Lieferjahren 2023 bis 2025, wie bereits in den vorhergehenden drei Jahren geschehen. Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Bayerischen Gemeindetag. Angeboten wurden drei Beschaffungsvarianten: Normalstrom (Ökostromanteilje nach Stromlieferant unterschiedlich), 100 Prozent Ökostrom ohne Neuanlagequote (Mehrkosten bis zu 0,5 Cent pro Kilowattstunde) oder 100 Prozent Ökostrom mit Neuanlagequote (Mehrkosten von 0,5 bis 2,0 Cent pro Kilowattstunde). Der Stadtrat entschied sich für Normalstrom.

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