(td) Lagleder hält sich jedes Jahr längere Zeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, um auf sein Lebenswerk aufmerksam zu machen und Gelder dafür zu sammeln. Der Direktor des "Blessed Gérard's Care Centre", also des Gesundheitszentrums des Seligen Gerhard in der Region Kwazulu-Natal in Südafrika, hat in den letzten 25 Jahren eine bemerkenswerte Einrichtung geschaffen. Ausgangspunkt der Hife war das allfällige Aids-Problem in diesem Teil Afrikas, das nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Familien ins Elend stürzt. Der 63-Jährige aus der Oberpfalz hält hier mit einem fast typisch zu nennenden bayerischen Sturkopf dagegen. Und so hat er in der Aids-Hölle ein fast himmlich zu nennendes Licht angezündet. Damit dieses Licht weiter brennen kann, braucht es hohe Summen, denn staatlicherseits kommt wenig. Vieles wird durch Spenden geschultert.
Wie Lagleder den jungen Gymnasiasten bei seinem Besuch an ihrer Schule erläuterte, sei seine Organisation nach dem Seligen Gerhard benannt, der 1099 den Malteserorden gründete. Auch der Pater ist schon seit fast einem halben Jahrhundert Mitglied bei den Maltesern, schon als Schüler in Regensburg und Weiden war er dort aktiv. Aus dieser Zeit stammt auch seine Freundschaft zu dem Nabburger Religions- und Französisch-Lehrer Wolfgang Schneider. Die beiden haben schon gemeinsam die Schulbank gedrückt und in den letzten jahren hat sich Schneider als engagierter Förderer von Lagleders Gesundheitszentrum erwiesen - unter anderem durch die regelmäßige Organsation von Sponsorenläufen am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium. Durch diese Form der Unterstützung sind über die Jahre um die 100 000 Euro zusammen gekommen, wie Lagleder und Schneider überschlägig zusammenrechneten.
Da Schneider in den Ruhestand geht, wurde seine Kollegin und Mitarbeiterin bei den Sponsorenläufen, Catarina Höcherl, als seine Nachfolgerin vorgestellt. Für Schneider gab es zum Abschluss eine Ehrung, eine Plakette des Malteserordens.
Nabburg
22.06.2018 - 13:06 Uhr
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