Es ist schon beachtlich, was die Dorfgemeinschaft dieses Jahr für ihr Kirchweihfest wieder auf die Beine gestellt hat. Zum 18. Mal geht die Kirwa auf dem Sportgelände des SV Diendorf über die Bühne. Ab Freitag konnte nach Herzenslust gefeiert werden. Ein abwechslungsreiches Programm im großen Festzelt, Autoscooter, Kinderkarussell, Schieß- und Losstand verwandelten das Areal zur ausgelassenen Festmeile und ließen keine Langeweile bei dem bunt gemischten Publikum aufkommen.
Am Freitag stimmten sich die Besucher samt den feschen Kirwamoidln und -burschn beim klassischen „Kirwa-Warmup“ mit DJs von „Sound und light Scharf“ im gut gefüllten Bierzelt ein.
Am Samstag um 17 Uhr folgte der nächste Höhepunkt: Dann nämlich machte sich der Festzug mit seinem prächtig geschmückten Kirwabaum vom Feuerwehrhaus Diendorf in Richtung Sportgelände auf den Weg. Erster Bürgermeister Armin Schärtl nebst Dritter Bürgermeisterin Heidi Eckl sowie Vertreter des Stadtrates Nabburg waren dabei. Musikalisch begleitet wurde der Zug von Mitgliedern der Jugendblaskapelle und musizierenden Kirwamoidln und -burschn. Die insgesamt elf Kirwapaare samt dem diesjährigen Oberkirwapaar Leni Prummeth und Jürgen Knorr sowie ihre vielen fleißigen Mitstreiter brachten ihr Kirwawahrzeichen sicher an Ort und Stelle und hievten sodann den gut 45 Meter hohen Baum mit kräftigem und schweißtreibendem Körpereinsatz unter Zurhilfenahme von „Schwalben“ (Holzstöcke, die als Hilfsmittel beim Baumaufstellen verwendet werden) an den vorgesehenen Standort.
Traditionell trieb erster Bürgermeister Armin Schärtl mit kräftigen Schlägen den Hahn ins erste Bierfass und eröffnete somit offiziell die Kirwa. Nun konnte gefeiert werden: Der „Froschhaxn-Express“ heizte den tausend feierlustigen Kirwaleit` kräftig mit Live-Musik ein und sorgte bis spät in die Nacht für zünftig-ausgelassene Stimmung im Festzelt. Gaudi gab es nicht nur im Festzelt, der Vorplatz verwandelte sich ebenso zur Freiluft-Partymeile. Hier wurde fröhlich getanzt und gefeiert.
Kirwachef Wolfgang Hösl und Kirwawirt Josef Anzer waren zufrieden. Reichlich Bier, Alkoholfreies und Bayerische Hausmannskost wie Obazdabrot, Bratwurstsemmeln, Brotkuchen und Käse fanden reißenden Absatz unter den Kirwaleit´.















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