„Wer uns findet, findet uns gut“ heißt das gemeinsame Ziel. Die sechs Ausschussmitglieder trafen sich zu ihrer ersten Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Frank Zeitler im Sitzungssaal des Rathauses. Dabei ging es in erster Linie um die Strategie wie Nabburg touristisch noch stärker beworben werden kann und die unzähligen Attraktionen und Besonderheiten der Stadt für den Touristen noch zugänglicher werden.
Verschiedene Plattformen
Dieser sehr umfänglichen Aufgabe haben sich vier Personen verschrieben, die mit Leidenschaft für Nabburg ans Werk gingen. Als erste im Bunde stellte Martina Hölzl ihre Überlegungen dem Kulturausschuss vor. Als Gästeführerin im Tourismusbüro ist sie mit der Thematik besten vertraut. „So oft ich durch Nabburg gehe, erlebe ich die Stadt neu“, machte sie die Erfahrung bei vielen Führungen. Genau dies sei der springende Punkt, den sie an die Besucher weitergeben will. Helfen sollen dabei die digitalen Medien und nach wie vor die Printmedien. Dabei ist es besonders wichtig, dass alle Bevölkerungsschichten davon angesprochen werden. Ein Klick auf die Homepage der Stadt ist für die meisten Besucher der erste Schritt. Wer künftig noch mehr in die Thematik eindringen will, der kann dies künftig auch auf Facebook – www.facebook.com/nabburg.de – oder besonders für junge Leute auf Instagram –www.instagram.com/stadt.nabburg. Zusätzlich ist Nabburg in der regionalen App des Landkreises Schwandorf präsent. Eine große Bedeutung kommt auch den Printmedien zu. Flyer, Plakate und die Tageszeitung sind in der Strategie unverzichtbar.
Als Fachmann für Werbestrategien erwies sich Stadtheimatpfleger Raphael Haubelt. Als „Artdirektor“ des Viererbundes ist er für das einheitliche Erscheinungsbild aller Werbemaßnahmen - die Corporate Identity - zuständig. Dazu dient in erster Linie das Logo und als neues Highlight in der Werbung der Storch. Dieser ist für Nabburg identitätsstiftend wie kein anderes Symbol. Adebar in Nabburg lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen und ist geradezu ein Wahrzeichen für die Stadt. Er steht für Sympathie, Lebendigkeit, Sichtbarkeit und ist universell einsetzbar. Künftig soll auf allen Werbeträgern der Stadt der Storch in Erscheinung treten. Dies beginnt bereits mit den Infotafeln, die auf die besonderen Veranstaltungen der Stadt hinweisen.
Ausstellung "Aller Heiligen"
Mit den beiden Museen der Stadt setzte sich Museumsleiterin Christa Haubelt-Schlosser auseinander. Seit der Jahrtausendwende fanden im Museum im Schmidt-Haus 68 Ausstellungen statt, die 11 575 Besucher anlockten. Im zweiten Museum, dem Stadtmuseum Zehentstadl, fanden im gleichen Zeitraum 40 Ausstellungen mit 34 719 Besuchern statt. Seit März sind die Öffnungszeiten in beiden Museen wegen Corona reduziert. Fest im Blick hat die Museumsleiterin die Ausstellung „Aller Heiligen“, die vom 6. November bis zum 7. Februar im Stadtmuseum Zehentstadl ihre Tore öffnet.
Umzug Ende des Jahres
Als letzter im Bunde der Tourismusfachleute der Stadt trat der Archivar Felix Engel ans Rednerpult. Seit einem Jahre bringt er das umfangreiche Archiv der Stadt in eine übersichtliche Ordnung. Dabei kann er auf die wertvolle Arbeit von Bertram Sandner zurückgreifen. Das neue Stadtarchiv wird im alten Sparkassengebäude seinen Platz finden und ist für jedermann zugänglich. In ihm reihen sich 300 Meter Akten aneinander. Sie reichen von amtlichen Beständen der Stadt Nabburg und den Gemeinden Altendorf und Guteneck über nichtamtliche Bestände aus Vereinen und Nachlässen. Zu den besonderen Schätzen des Archivs gehören Urkundenüberlieferungen seit dem Jahr 1300. Der Umzug in das neue Zuhause wird zum Jahresende 2021 erfolgen. Nach der Fülle der Informationen brachte es Bürgermeister Frank Zeitler auf den Punkt. „Das Marketing für Nabburg ist keine Aufgabe für wenige. Alle müssen mithelfen, die Marke Nabburg mit Leben zu füllen.“
















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