Zahlreiche Sternsinger bringen im Raum Nabburg den Segen in die Häuser

Nabburg
04.01.2023 - 11:38 Uhr

Ein eindrucksvolles Zeichen der Hilfsbereitschaft haben zahlreiche Kinder und Jugendliche in den Pfarreien in Raum Nabburg gesetzt. Als Sternsinger brachten sie den Segen zu den Gläubigen und sammelten Spenden gegen Hunger und Not.

Das Dreikönigssingen in diesem Jahr steht unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“. Im besonderen Fokus: Initiativen zum Kinderschutz, um Buben und Mädchen vor Gewalt zu schützen. Aber auch andere Hilfsaktionen haben vom ehrenamtlichen Einsatz der Sternsinger vor Ort profitiert. Eine Übersicht aus dem Raum Nabburg:

Nabburg

40 Sternsinger waren im Auftrag der Pfarrei Sankt Johannes in Nabburg unterwegs. Beim Aussendungsgottesdienst erinnerte Pfarrer Hannes Lorenz mit Blick auf das Kirchenfenster mit dem Weihnachtsmotiv und der Anbetung der drei Könige an den tieferen Sinn ihrer Mission: Der Segen für das Haus und seine Bewohner soll den Menschen zeigen, dass Christus auf die Welt gekommen ist und sie, im Gegensatz zum längst verglühten Silvesterfeuerwerk, auch weiter begleitet. Mit ihrer Benefizaktion setzten die Kinder und Jugendlichen zudem ein solidarisches Zeichen für hilfsbedürftige Altersgenossen auf der ganzen Welt. Der Spendenerlös geht als Unterstützung an Schwester Eobarda Ries nach Nkandla/Südafrika, kommt der Aids-Hilfe von Pater Gerhard Lagleder zugute oder ist für Projekte in Indonesien bestimmt. (aub)

Pfreimd

Als das Bistum Regensburg die Sternsingeraktion am 28. Dezember in Bodenmais eröffnete, nahm auch eine Gruppe von elf Pfreimder Kindern teil. Die Sternsinger zogen im Festzug zur Pfarrkirche, wo Bischof Rudolf Voderholzer in einem Wortgottesdienst die Aktion eröffnete. Am Dreikönigstag, 6. Januar, werden ab 11 Uhr dann 60 Sternsinger durch die Straßen der Pfarrei Pfreimd ziehen, um den weihnachtlichen Segen in die Häuser zu bringen. (hm)

Schwarzenfeld

Mit großem Aufgebot sind die Sternsinger in Schwarzenfeld losgezogen, um nicht nur im Ort selbst, sondern auch in den umliegenden Dörfern ihren Hausbesuch zu machen. Bargeld in der Sammelbüchse und Naturalien in Form von Süßigkeiten erhielten die Ministranten und Firmlinge bei ihren Besuchen. „Einen Teil der süßen Geschenke geben wir an die Tafel ab“ informierte einer der bunt gekleideten „Könige“ und freute sich dabei über die gute Tat. (mab)

Trausnitz

20 Sternsinger der Pfarrei Trausnitz machten sich auf den Weg, um den Segen der Krippe in die Häuser zu tragen. Angeführt vom Stern und ausgestattet mit Kreide und Weihrauch, gingen die drei heiligen Könige, Caspar, Melchior und Balthasar von Tür zu Tür und entboten allen Bewohnern die besten Wünsche für ein segensreiches neues Jahr. Mit ihrem Anliegen stießen die Sternsinger auf offene Ohren und wurden außerdem reichlich beschenkt. (bnr)

Weihern

In Weihern zogen am Dienstag zehn Ministranten mit Mesnerin Betty Schmittner von Haus zu Haus um Gottes Segen zu überbringen. Die Jugendlichen der Pfarrei Sankt Margareta hatten sich in mehreren Gruppen auf den Weg gemacht und wurden überall herzlich aufgenommen. Die erhaltenen Spenden gehen an das Kinderhilfswerk in Aachen und von dort aus an benachteiligte Kinder weltweit. Am Dreikönigstag erfolgt dann die feierliche Einholung der Sternsinger beim Gottesdienst mit Pfarrer Hans Spitzhirn in der Pfarrkirche Weihern. (slh)

Oberköblitz

Die Angehörigen der Pfarrei Oberköblitz erhalten heuer die „Sternsingergaben to go“. Die Ministranten haben die Sternsingergaben mit Kreide, Weihrauch und Kohle in Tütchen verpackt, denen auch ein Flyer der diesjährigen Aktion mit der Bitte um Spenden für Kinder weltweit beigelegt ist. Damit kann jeder selbst den Segen „Christus mansionem benedicat“ an die Türen schreiben und mit der Kohle den Duft von Weihrauch im Haus verbreiten. Die Gaben liegen in den Kirchen in Oberköblitz und Unterköblitz zur Abholung am Marienaltar bereit. Dafür wird um eine Spende gebeten. Pfarrvikar Bonaventure Ukatu segnete die Tüten unter Anwesenheit eines Teils der Sternsinger. (exb)

Unterauerbach

Bereits am vergangenen Dienstag hatten sich die Sternsinger in der Pfarrei Unterauerbach auf den Weg gemacht. Mit gesegneter Kreide schrieben sie "20*C+M+B+23" über die Türen. Das aktuelle Jahr steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern symbolisiert den Himmelskörper, dem nach der biblischen Überlieferung die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ - übersetzt "Christus segne dieses Haus". Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (ga)

Stulln

Am Freitag, 6. Januar, wurden in Stulln 30 Sternsinger ausgesandt, um den Segen in die Häuser der Gemeinde zu bringen. Unter dem Motto "Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit" gingen sie von Haus zu Haus. "Gott selbst ist als schutzbedürftiges Kind in unsere Welt gekommen", hieß es im Aussendungsgottesdienst. "Auch heute kommen viele Kinder unter armen und auch gefährlichen Umständen zur Welt. Im Zeichen des Sterns von Betlehem wollen wir aufstehen für den Schutz von Kindern – hier bei uns, in Indonesien und weltweit. Wir wollen uns für alle Kinder stark machen." Mit gesegneter Kreise und gesegnetem Weihrauch zogen die Ministranten im Anschluss an den Gottesdienst los. (wrl)

 
 

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