20.02.2019 - 16:59 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

CD ein Denkmal für die Ewigkeit

Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit: So umriss Klaus Rustler, musikalischer Leiter der Blaskapelle Ernestgrün, bei der Jahreshauptversammlung des Musikvereins die Vorbereitung für die neue CD. Sie wird in wenigen Wochen präsentiert.

Bei der Jahreshauptversammlung präsentierten die Verantwortlichen das Cover der CD. Sie wird Ende März vorgestellt. Und für das „Fest der Blasmusik“ gibt jetzt schon keine Tickets mehr. Von links Bürgermeister Klaus Meyer, stellvertretender Vorsitzender Eduard Frank, der musikalische Leiter Klaus Rustler, der dritte Vorsitzende Willi Müller, Vorsitzender Josef Frank, Jugendwart Matthias Frank und Kassier Klaus Peterhans.
von Autor ENZProfil

Bei dem Treffen im Vereinslokal "Grüner Baum" in Rothmühle ging Vorsitzender Josef Frank auf das Geschehen in der Gemeinschaft ein. Der Musikverein hat 215 Mitglieder, davon 21 aktive Musiker, und 10 kooperierende Vereine. 15 Nachwuchsmusiker befinden sich in der Ausbildung. Bei 13 Mitgliedern des Vereins wurde ein Geburtstagsständchen gespielt. Dann ging Josef Frank auf die Veranstaltungen ein. Der "Kaltwasser-Grill-Wettbewerb" erbrachte 200 Euro, die als Spende an das Kinderhaus gingen. Die gemeinsame Musikprobe mit dem Männergesangverein hat laut Frank nicht das gewünschte Interesse gefunden.

Vergangenes Jahr war der Musikverein Akteur des Maibaumaufstellens. Vor allem die Frauen taten sich beim Schmücken des Baumes hervor. Mit einem kleinen Standkonzert endete die schöne Aktion. Im Mai fand wieder das Muttertags-Standkonzert statt, diesmal in Neualbenreuth. Das traditionelle Gartenfest an Fronleichnam in Rothmühle, bei dem auch die Nachwuchsmusiker auftraten, zog wieder zahlreiche Besucher an. Ferner nannte Frank die Beteiligung am Nordgautags-Umzug.

Bei der Landesgartenschau

Die öffentlichen Musikproben im Sengerhof haben sich laut Frank mittlerweile etabliert. Der Zuspruch bei den Auftritten im Juni/Juli und August war sehr gut, so der Vorsitzende weiter. Auch am Ferienprogramm der Marktgemeinde habe man sich beteiligt. Als Höhepunkt des Vereinslebens bezeichnete der Sprecher den Ausflug nach Würzburg mit einem Auftritt bei der Landesgartenschau beim "Tag der Blasmusik".

Dann ging der Vorsitzende auf die Vorbereitung der Aufnahme der CD ein. Sie wird am 31. März um 15 Uhr im Tillensaal präsentiert. Am 7. April folgt um 9 Uhr ein Gottesdienst für die verstorbenen Ehrenmitglieder Gerhard Maischl und Lorenz Rustler sowie alle verstorbenen Vereinsmitglieder in der Pfarrkirche Neualbenreuth. Auch heuer wird es wieder ein Muttertags-Standkonzert geben, und zwar am 12. Mai um 10.15 Uhr in Wernersreuth. Das traditionelle Gartenfest des Musikvereins findet am 20. Juni statt. Zweimal wird es öffentliche Musikproben im Sengerhof geben.

Anschließend legte der Geschäftsführer Klaus Rustler seinen Bericht vor und konnte auf zehn vertragliche Auftritte von April bis Oktober verweisen - Kurkonzerte, beim Kartoffelfest, beim "Böhmischen Grantlhuber", beim Weihnachtsmarkt und zum Weihnachtskonzert zwischen den Jahren. Eine wichtige Neuanschaffung sei das Bläserbuch des "Gotteslobes". Nach den Sommerferien bereitete man sich intensiv auf die CD-Aufnahme vor. Das hieß vor allem: "Üben, üben, üben!" Er bedankte sich bei den Verantwortlichen des Hackschnitzelheizwerks für die Bereitstellung des Probenraumes.

Qualität verbessern

Als musikalischer Leiter der Blaskapelle Ernestgrün resümierte Klaus Rustler, dass man viele tolle Stunden miteinander verbracht habe. Sein Ziel sei es, die Qualität der Musiker zu verbessern. Für ihn sei es das Schwerste, dabei allen gerecht zu werden. Die CD bedeutete Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Hierbei gab es erste Auftritte mit Gesang. Mathias Achatz und Mathias Gronert hätten das Projekt professionell begleitet.

In drei, vier Wochen wird die CD "Musik verbindet" ausgeliefert. Durch die Proben hätten alle viel gelernt und sich verbessert, vor allem lerne man durch die Aufnahmen, wie die Hörer das erleben, sagte Rustler. Für diesen Schritt nach vorn dankte er allen Musikern - auch wenn mancher sagen werde: "Eine CD-Aufnahme im Leben reicht!" Jugendwart Matthias Frank berichtete über seine Arbeit mit den Nachwuchsmusikern, die von Musikern der Blaskapelle ausgebildet werden. Sie hätten während des vergangenen Jahres fünf Auftritte gehabt - beim Gartenfest, im Sengerhof, bei einem Probenwochenende, beim Weihnachtsmarkt und bei der Jugend-Weihnachtsfeier im Heizwerk. Auch heuer wird es wieder einige Auftritte geben, und es wurden auch einige Noten neu angeschafft, darunter moderne Stücke. Er dankte den Kindern, dass sie immer fleißig zu den Proben kommen.

Klaus Peterhans legte seinen Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Alfons Schnurrer und Eduard Frank bescheinigten korrekte Arbeit. Bürgermeister Klaus Meyer sah das Geschehen im Verein geprägt vom Ehrenamt. "Die Musiker können stolz auf sich sein - und die Gemeinde kann auch stolz auf sie sein", so Meyer. Mit der CD-Aufnahme habe sich die Blaskapelle ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich, dass sich die Musiker den Strapazen der Aufnahme ausgesetzt haben. Das "Fest der Blasmusik" sei für die ganze Gemeinde eine tolle Sache.

Infobox:

Für das "Fest der Blasmusik" am 4. und 5. Mai sind die Eintrittskarten bereits jetzt ausverkauft. Darauf hat Musikvereins-Vorsitzender Josef Frank bei der Jahreshauptversammlung hingewiesen. Die Bewirtung wird der Fremdenverkehrsverein gemeinsam mit dem Schützenverein übernehmen, da sich kein Catering-Unternehmen dafür fand. Den Getränkeausschank und das Kuchenbüfett wird der Musikverein selbst übernehmen. Für den Zeltauf- und -abbau bat er alle um Mithilfe.

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