19.11.2019 - 10:13 Uhr
Neudorf/Luhe-WildenauOberpfalz

Einsatz für den Frieden

Neudorf hatte in den beiden Weltkriegen viele Opfer zu beklagen. Keine Familie blieb verschont, manche traf es sogar mehrfach.

Die Gemeindevertreter verharren nach dem Niederlegen des Kranzes am Kriegerdenkmal. Von links: Johann Kick, Hans Meißner, Christine Post.
von Hans MeißnerProfil

Auf den Gottesdienst folgte gleich am Ausgang der Kirche beim Kriegerdenkmal die Gedenkfeier, die vor allem der Krieger- und Soldatenkameradschaft ein großes Anliegen ist. Monsignore Andreas Uschold forderte, sich für den Frieden sowohl im Kleinen wie auch in der großen Weltpolitik einzusetzen. "Es ist eine große Aufgabe, grundsätzlich aber möglich."

Dritter Bürgermeister Hans Meißner hielt die Ansprache zur Gedenkfeier. Auch für ihn ist der Eintritt für den Frieden eine Aufgabe für jeden Einzelnen. "Dass das möglich ist, haben die Ereignisse vor 30 Jahren in der ehemaligen DDR gezeigt." Bei der Weltpolitik werde es etwas schwieriger werden. "Aber dennoch müssen wir täglich daran arbeiten – wir alle." Josef Argauer, der Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft hatte die Feier mustergültig organisiert. Mit dem Lied vom „Guten Kameraden“, der Nationalhymne und den obligatorischen drei Böllerschüssen endete der Festakt.

Dritter Bürgermeister Hans Meißner hält die Ansprache zum Volkstrauertag.
Monsignore Andreas Uschold vor dem Kriegerdenkmal in Neudorf.
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