Neukirchen
07.04.2022 - 16:19 Uhr

Getränkemarkt füllt Leerstand in Neukirchen mit regionalen Produkten

"Geld allein macht nicht glücklich - du musst schon Bier dafür kaufen", sagt Neukirchens Bürgermeister Peter Achatzi augenzwinkernd. Ihn macht das Ende eines Leerstands in der Hauptstraße des Orts auch froh.

Auf den neuen Getränkemarkt in Neukirchen stoßen Firmenchef Ludwig Plöchl (links), Regionalverkaufsleiter Hans Lauterbach (Vierter von links) und Bürgermeister Peter Achatzi (Fünfter von rechts) mit dem Team an. Bild: ige
Auf den neuen Getränkemarkt in Neukirchen stoßen Firmenchef Ludwig Plöchl (links), Regionalverkaufsleiter Hans Lauterbach (Vierter von links) und Bürgermeister Peter Achatzi (Fünfter von rechts) mit dem Team an.

Die Pläne zur Ansiedlung eines Lebensmittel-Discounters haben vor einiger Zeit die Gemüter in Neukirchen bewegt. 2017 machte ein Bürgerentscheid den Weg frei für den Bau des neuen Marktes. Vor gut zwei Jahren öffnete er seine Pforten, und die Prognose, dass der „Nah & Gut“-Laden in der Ortsmitte dann schließen werde, erfüllte sich im Juli 2021. Die Immobilie stand seitdem leer. Jetzt zog dort neues Leben ein, und der GVP-Getränkemarkt läuft seit 1. April unter der Regie eines Damen-Trios.

Zur offiziellen Einweihung begrüßte Hans Lauterbach, Regionalverkaufsleiter des Getränkehauses Plöchl aus Kirchdorf bei Regen, die Gäste im 300 Quadratmeter großen, von den Vermietern Jochen Wolf und Ruth Poppel neugestalteten Getränkemarkt an der Hauptstraße 8. Der Schwerpunkt des Marktes liege eindeutig bei regionalem Bier, und so findet sich in den langen Reihen alles, was in der Oberpfalz und drumherum Biertradition genießt: Vom fränkischen Trunk bis zu den Brauereien im Bayerwald, aus den Räumen Regensburg, Passau, Schwandorf, Weiden, Neumarkt, Amberg, Sulzbach-Rosenberg und so weiter. Aber auch die Eigenmarken der Firma Plöchl auf dem Limonaden-, Mineralwasser-, Bio- und Mischgetränkesektor unterstreichen die Regionalität des Konzeptes, das ausschließlich auf Familienunternehmen fußt. Dazu komme ein umfangreiches nationales und internationales Angebot an Weinen und Spirituosen.

„Regional und Mehrweg“, fasste Lauterbach zusammen, der auch auf das attraktive Angebot an einheimischem Brot, Honig, Kartoffeln oder Kaffee hinwies. Weitere einheimische Direktvermarkter seien übrigens jederzeit willkommen. Bürgermeister Peter Achatzi erinnerte daran, wie man mit Mietern und Vermietern nach dem Leerstand erste Verhandlungen geführt habe. Ein typischer Dorfladen wie zeitweise gedacht sei es zwar nicht geworden, aber trotzdem eine gelungene Investition, die bestens ankomme und viele Menschen glücklich machen werde.

Firmenchef Ludwig Plöchl stellte sein Unternehmen mit 180 Mitarbeitern und vielen Getränke-Eigenmarken kurz vor. Auch er würdigte die perfekte Verbindung zwischen Mieter, Vermieter und Regionalität. Jochen Wolf für die Eigentümer bestätigte das Einvernehmen mit Mieter und Konzept.

 
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