Ein Trupp des staatlichen Vermessungsamtes ging am Dienstag, 12. Oktober, gegen 10 Uhr im Bereich der Zufahrt zur Osterhöhle seiner Arbeit nach. Auf der Suche nach einem Grenzstein gruben die Beteiligten im Erdreich und stießen auf einen verrosteten Gegenstand aus Metall, der ihnen einen gehörigen Schrecken einjagte. Er sah nämlich einer Panzersprengmine täuschend ähnlich, berichtet die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg. An sie wandten sich die Vermesser mit ihrer Beobachtung.
Die Ordnungshüter sperrten erst einmal den Fundort weiträumig ab und machten dann mit der gebotenen Vorsicht Bilder des Gegenstands, die sie an die Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts sandten. Ihnen erschien eine Ferndiagnose zu unsicher, und so machten sie sich selbst auf den Weg in die Gemeinde Neukirchen. Vor Ort machte sich dann zum Glück schnell Erleichterung breit: Nachdem die Experten den Gegenstand ganz freigelegt hatten, entlarvten sie ihn als alten Metalldeckel. Seiner Entsorgung als Schrott stand nichts im Weg.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.