Die beiden mit Corona-infizierten Asylbewerber (wir berichteten in der Ausgabe vom 15. Mai) sind nicht mehr in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne untergebracht. Einer wird nach Angaben von Hans Prechtl, Sprecher des Landratsamtes, wegen seiner Covid-19-Erkrankung in einem Krankenhaus behandelt. Der andere wurde, wie im Fall von Infizierten in der Schwandorfer Asylbewerberunterkunft an der Eglseer Straße geschehen, in eine Unterkunft auf dem Gelände einer früheren Kaserne in Regensburg verlegt.
Betrieben werden die Einrichtungen von der Regierung der Oberpfalz. Das Gesundheitsamt am Landratsamt ist aus Gründen des Infektionsschutzes im Zuge der Corona-Pandemie zuständig. Die beiden Infizierten wohnten auf zwei verschiedenen Stockwerken in einem Haus auf dem einstigen Kasernengelände.
Da sich die Bewohner der jeweiligen Etage sowohl Küche als auch Sanitärbereich teilen, seien schon allein deshalb die üblichen Quarantäne-Regelungen nicht umzusetzen. Getestet werden deshalb alles Bewohner dieses Hauses. Ergebnisse lagen am Freitagnachmittag noch nicht vor. "Wir sind Realisten genug und wissen, dass bei einem gemeinsamen Küchen- und Sanitärbereich weitere Erkrankungen nicht ausgeschlossen sind", sagt Prechtl.















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