"Wenn wir miteinander und füreinander unterwegs sind und jeder seine Begabung für die Welt und die anderen einsetzt, entsteht Großes." Mit diesem Zitat eines Weihbischofs eröffnete Bürgermeister Martin Birner den Ehrenabend für verdiente Bürger in der Schwarzachtalhalle.
Bürgerschaftliches Engagement lebe von denen, die sich einbringen, die zupacken und die damit zur Gestaltung des Gemeinwohls beitragen. Dabei müssen eigene Bedürfnisse zurückgestellt werden, um die Lebensqualität eines Ortes, das Miteinander und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken. "Das sind Werte, die eine Gesellschaft im Innern zusammenhalten. Sie sind wichtiger denn je!", machte er deutlich. Ehrenamtliches Engagement bringe aber auch Gewinn, indem es den Ehrenamtlichen Freude, Selbstbestätigung und Lebenssinn verschaffe. "Vieles, was unsere Heimatstadt so attraktiv und lebendig macht, verdanken wir den Ideen und Aktivitäten unserer Bürgerinnen und Bürger", so Birner, "allein unsere 140 Vereine sind ein erheblicher Standortfaktor und eine kostbare Ressource."
Das Zitat von Erich Kästner, "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", stellte stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl an den Anfang ihres Grußwortes. "Auch wenn heutzutage viele wegen der Work-Life-Balance nein zum Ehrenamt sagen, sagen die Geehrten ja zu Verantwortung, weniger Freizeit und zur Sicherheit der Bevölkerung und auch ja zu gelebter Kameradschaft und Gemeinschaft".
"Machen Sie weiter, wir brauchen Sie", bat auch MdL Martin Scharf, "Sie tragen zur Vielfalt der Stadt bei und sind der Kitt der Gesellschaft." Es ist für den neu gewählten Landtagsabgeordneten "eine Ehre, Sie im Landtag vertreten zu dürfen".
Bürgermeister Birner überreichte Urkunden und ein kleines Geschenk an die Ehrenamtlichen und erinnerte an deren besondere Leistungen im Verein oder der Gruppe. Für die Unterstützung während der Corona-Zeit wurden der THW-Ortsverband und eine Gruppe von freiwilligen Testern geehrt. Auch Kameraden der Feuerwehren Seebarn, Penting, Mitterauerbach, Kröblitz und Kemnath bei Fuhrn haben sich durch herausragende Maßnahmen und Leistungen eine Ehrung verdient. Ebenso die Neunburger Kegler und Schützen sowie das Messeteam um Peter Scheitinger. Als Einzelpersonen erhielten Trude Stadelbauer (fast 30 Jahre Mitarbeit im Museum, finanzielle Unterstützung durch die Stadelbauer-Stiftung), Roman Sorgenfrei (20 Jahre Vorsitzender der Stadtkapelle mit Aufbau der Jugendvorstandschaft) und Peter Wunder (Vorsitzender des Kunstvereins Unverdorben, der vielfältiges kulturelles Leben nach Neunburg bringt) eine Ehrung. Musikalisch wurde der Festakt, an den sich ein gemütliches Beisammensein anschloss, von der Stadtkapelle umrahmt.













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