Ein Herz für eine saubere Umwelt zeigten Louisa und Helena Krieger sowie Laura Purrer. Die drei Mädchen aus Neuöd sammelten im Umfeld ihres Wohnortes den Müll an Straßen- und Wegrändern ein.
Bei Beate Krieger, der Mutter von Louisa und Helena, holten sie sich Müllsäcke und Arbeitshandschuhe. Auf ihre Frage, was sie denn damit wollen, bekam sie zur Antwort: "Wir finden es schrecklich, wie es teilweise hier aussieht." Gesagt - getan! Rund drei Stunden lang säuberten sie mehrere Hundert Meter Gräben entlang des Straßen- und Waldrands. Vor allem beim Gewerbegebiet gab es viel einzusammeln. Bei der Aktion kamen drei Säcke voll mit Müll zusammen. Zu den Fundstücken gehörten unter anderem Bier- und Schnapsflaschen, Getränkedosen, leere Essenskonserven, Zigarettenschachteln sowie Verpackungsmaterial wie Folien und Styroporteile.
Die Mädchen durften beim Aufklauben nicht zimperlich sein. Anwohner, die auf ihre Aktion aufmerksam wurden, belohnten sie spontan mit Süßigkeiten. Die Firma Rädle, die im Gewerbegebiet ihren Sitz hat, übernahm die Entsorgung des Mülls. Alles in allem war es ein großartiger Beitrag für den Umweltschutz. Es müssen nicht immer Vereine oder sonstige Organisationen sein, die zu Aktionen wie Ramadama aufrufen.













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