29.05.2019 - 16:36 Uhr
NeusorgOberpfalz

"Was lange währt ..."

Das symbolträchtige Band ist ruckzuck durchgeschnitten, der Geh- und Radweg zwischen Neusorg und Schwarzenreuth wird im Beisein vieler Ehrengäste feierlich eröffnet.

Zahlreiche Ehrengäste inklusive Baudirektor Berthold Schneider (vorne, Dritter von links) und Bürgermeister Peter König (Vierter von links) durchschnitten das obligatorische Band und gaben mit diesem symbolischen Akt den Weg nach Schwarzenreuth frei.
von Autor ÖTProfil

Bei der Feierstunde am Ortsende von Neusorg hatten sich Vertreter der Regierung der Oberpfalz, des Landkreises Tirschenreuth, Geschäftsstellenleiter Stefan Roth und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg, des projektierenden Ingenieurbüros Fröhlich und der Baufirma eingefunden. Vertreter von Schwarzenreuther Vereinen gesellten sich ebenso dazu.

Bürgermeister Peter König hieß alle willkommen und warf einen Blick zurück auf das "zarte Pflänzchen Geh- und Radweg Neusorg - Schwarzenreuth". Über zehn Jahre hinweg wurde der Bau als nördlicher Zubringer zum Fichtelnaab- und Steinwaldradweg verfolgt. Zudem diene diese Anbindung dem weiteren Zusammenwachsen des Hauptortes Neusorg mit dem Gemeindeteil Schwarzenreuth.

Bereits im Jahr 2015 konnte mit der Forst Ebnath AG die erforderliche Grundstücksabwicklung geregelt werden. Bei einem Besprechungstermin am 18. Januar 2017 bei Sachgebietsleiter Baudirektor Berthold Schneider von der Regierung der Oberpfalz wurde eine Förderung von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Aussicht gestellt.

Weiter habe das Büro für Tiefbautechnik Gerhard Fröhlich die Planunterlagen fristgerecht erstellt. Die Gemeinderatsbeschlüsse konnten entsprechend gefasst werden und auch die Arbeit der Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft griffen wie die Räder eines Uhrwerks ineinander.

Mit einem Schreiben vom 14. Mai 2018 ging der Bewilligungsbescheid über eine Höchstförderung von nahezu 90 Prozent bei der Gemeinde ein. Dabei entstammen 80 Prozent aus den Fördermitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und zehn Prozent aus dem Fördertopf des Finanzausgleichs. Auf dieser Grundlage konnte der Auftrag mit einer Höhe von rund 680 000 Euro an die Firma Schreyer aus Ebnath vergeben werden. Das Gemeindeoberhaupt lobte die gute Zusammenarbeit und den unfallfreien Verlauf der Arbeiten. Weiter dankte es Baudirektor Schneider, dem Landkreis Tirschenreuth für die Zurverfügungstellung der Grundstücksfläche und allen, die an der Maßnahme beteiligt waren.

"Was lange währt, wird endlich gut", hob Gerhard Fröhlich vom gleichnamigen Büro für Tiefbautechnik hervor. Er gab einen Einblick in die Massen der Baumaßnahme. Dabei bezifferte er die Ausbaulänge auf 1,557 Kilometer bei einer Breite von 2,5 Meter. 3900 Quadratmeter Asphaltschicht, 1630 Quadratmeter Bankette und 120 laufende Meter Geländer als Absturzsicherung. Er dankte allen Beteiligten und freute sich über die unfallfreien Bauarbeiten. Baudirektor Berthold Schneider von der Regierung der Oberpfalz erklärte in seinem Grußwort, die Gemeinde Neusorg habe einen die Straße begleitenden kombinierten Geh- und Radweg errichtet. Damit werde eine Gefahrenstelle für den nicht motorisierten Verkehr beseitigt, der nun die kurvenreiche Kreisstraße TIR 16 nicht mehr benutzen müsse.

Die Förderung sei nach dem bayerischen Finanzausgleichsgesetz erfolgt und stamme aus dem bayerischen Staatshaushalt, stellte Schneider heraus. Er lobte die langjährigen Bemühungen der Gemeindevertreter, ohne die der Geh- und Radweg nicht zustande gekommen wäre. Allen Fußgängern und Radfahrern wünschte er eine sichere und unfallfreie Benutzung

Anschließend wurde eine Besichtigungsfahrt mit den Privat-Pkws auf der neuen Trasse nach Schwarzenreuth unternommen. Danach lud Bürgermeister Peter König alle Beteiligten zum gemeinsamen Mittagessen in den Gasthof Dumler ein.

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