Neustadt am Kulm
20.03.2026 - 17:36 Uhr

Neustadt am Kulm verlängert Fassaden-Förderprogramm

Private Maßnahmen zur Fassaden- und Umweltgestaltung in der Innenstadt von Neustadt am Kulm werden weiterhin gefördert. Ein weiteres Thema im Stadtrat war das Neustadt-Treffen.

Neben der Sanierung des Marktplatzes ist der Stadt auch die Fassadengestaltung wichtig. Das kommunale Förderprogramm wird verlängert. Bild: rn
Neben der Sanierung des Marktplatzes ist der Stadt auch die Fassadengestaltung wichtig. Das kommunale Förderprogramm wird verlängert.

Das Förderprogramm zur Ortskernsanierung von Neustadt am Kulm wird fortgeführt. Bürgermeister Wolfgang Haberberger informierte den Stadtrat darüber, dass der bisherige Geltungsbereich endet. Er sprach von sechs Maßnahmen, die die privaten Bauherren noch nicht abgerechnet haben. Für den städtischen Finanzierungsanteil stünden jedoch noch 60.000 Euro an Haushaltsausgaberesten zur Verfügung. Die Stadt müsse nun entscheiden, ob für dieses Programm, für das bisher 30.000 Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt wurden, weiterhin Fördergelder bereitgestellt werden sollen. Haberberger schlug vor, dieses Fördervolumen für weitere zwei Jahre zu übernehmen und die Haushaltsausgabereste dafür stehen zu lassen. Der Stadtrat hatte keinen weiteren Diskussionsbedarf und beschloss: „Das Kommunale Förderprogramm der Stadt Neustadt am Kulm zur Durchführung privater Maßnahmen zur Fassaden- und Umfeldgestaltung im Rahmen der Ortskernsanierung wird hinsichtlich des zeitlichen Geltungsbereichs des Fördervolumens ergänzt. Für die Jahre 2026 und 2027 werden jeweils 30.000 Euro pro Jahr an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt. Die nicht beanspruchten Haushaltsausgabereste von 60.000 Euro bleiben bestehen.“

Das gemeindliche Einvernehmen erhielt der Bauantrag auf Errichtung einer Doppelgarage mit Geräteraum in Mockersdorf. Einigkeit bestand auch darüber, die Teilnahme am diesjährigen Neustadt-Treffen im Sauerland finanziell zu unterstützen. Die Verantwortliche Anni Priebe informierte das Gremium über bisher elf gemeldete Personen, die die Kulmstadt repräsentieren werden. Für weitere Interessenten stünden noch drei Doppelzimmer zur Verfügung. „Wir werden gemeinsam mit den Teilnehmern aus Neustadt an der Waldnaab anreisen“, kündigte Haberberger an. Er versicherte: „Die Stadt übernimmt die anteiligen Kosten für den Omnibus und die Teilnahmegebühr für die Festveranstaltung.“ Zu Beginn der Sitzung hatte er den Mandatsträgern zur Wiederwahl in das Stadtparlament gratuliert.

Im Auftrag des Sportanglervereins wandte sich Wolfgang Schäffler an das Gremium. Es ging um den vom SAV gepachteten Weiher, aus dem das Wasser wegen einer gebrochenen Rohrleitung „kaum noch ablaufen kann“. Er sprach von einer starken Versandung und appellierte: „Wir sollten über eine Pflege nachdenken.“

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