25.06.2020 - 12:27 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Bauausschuss berät über Begegnungsstätten

Begegnungsstätten verschiedener Art stehen im Mittelpunkt der Bau- und Grundstücksausschusssitzung am Mittwoch. Bürgermeister Sebastian Dippold hat hierzu auch zu vier Ortsterminen geladen.

Das Gremium bei der Besichtigung des alten Bahnsteiges bei der Firma Nachtmann.
von Redaktion ONETZ Kontakt Profil

• Begegnungsstätte an den Schulen: Die Freifläche zwischen der Realschule, Förderschule sowie Grund- und Mittelschule wird, so schon im Oktober 2019 beschlossen, zu einem Ort der Begegnung umgebaut. Am unebenen Weg zum Hintereingang der Grundschulturnhalle befindet sich an einer Ecke des Spielplatzes ein verwilderter Rangen mit kaputtem Zaun und Eisenbahnbohlen. In den Maßnahmenkatalog sollte zusätzlich aufgenommen werden, die Bohlen durch ein Stützmäuerchen zu ersetzen, den Zaun zu erneuern und den Weg zu pflastern. Einstimmig wurde nun befürwortet, im Zuge der Erstellung des Ortes der Begegnung diesen Rangen einschließlich des Weges mitzusanieren. Der entsprechende Auftrag wird an die Firma, welche die Maßnahmen durch das Landratsamt ausführt, erteilt. Von Armin Aichinger wurde die mögliche Entfernung des Wildbewuchses an zwei dortigen Garagen angeregt, deren Tore außerdem nach unten kippen und eine Gefahr darstellen.

• Freifläche für den NEW City-Döner in der Bahnhofsstraße: Der Betreiber des Dönerlokals Mehmet Saru möchte ein kleines angrenzendes städtisches Grundstück für eine Freiwirtschaft mit Tischen und Stühlen pachten. Die höhere Birke würde erhalten bleiben, die bestehenden Sträucher durch kleinere Pflanzen oder Pflanztröge ersetzt werden. Die Fläche selbst, die mit einer begrünten Einzäunung umgeben würde, soll gepflastert oder geschottert werden. Das Ansinnen, das eine Belebung des Platzes darstellt, wurde von allen befürwortet.

Begegnung zwischen den Schulen

Neustadt an der Waldnaab
Bürgermeister Dippold, Geschäftsstellenleiter Forster und Ausschussmitglied Aichinger beim Ortstermin für die Freifläche beim NEW-Döner

• Gesamtkonzept der Spielplätze inklusive der Seniorengeräte: Hier einigte sich der Ausschuss nach längerer Beratung einstimmig darauf, dass ein Gesamtkonzept für die künftige Gestaltung der städtischen Spielplätze und der Freizeitanlage erstellt werden soll, wozu die Verwaltung beauftragt wird, Angebote einzuholen und vorzutragen. Priorität bei diesen Maßnahmen habe die Freizeitanlage und die Verlegung der Seniorengeräte.

• Umbau der Kita St. Joseph: Aus dem Sachstandsbericht ergab sich, dass der Termin des Umzugs im September dieses Jahres wahrscheinlich nicht haltbar ist. Nachdem die Regierung der Oberpfalz, das Jugendamt und Fachstellen den Einbau eines Aufzugs geraten hatten, was eine Baugenehmigung erforderte, war wegen des Fehlens derselben vorübergehend der Bau eingestellt worden. Die Folgefirmen konnten so ihre Arbeiten nicht termingerecht ausführen. Mittlerweile hätte der Einbau der Fenster erfolgen müssen. Eine Anfrage beim Architektenbüro wurde nicht beantwortet. Dies wurde mit drastischen Worten angeprangert. Hermann Schmid sprach von einer seit Jahren dramatischen Lage. Heribert Schubert bezeichnete den Vorgang, nicht einmal zu antworten, als Dreistigkeit des Architekten, der in vernünftiger Art und Weise mit der Stadt kommunizieren müsse. Die Sachlage, so Bürgermeister Dippold, soll bei einem Termin mit dem Projektsteuerer geklärt werden, zu dem der Architekt vorgeladen wird.

• Pflasterung alter Bahnhof bei der Fa. Nachtmann: Eine mit Unkraut zugewachsene Fläche am alten Bahnsteig sollte bis zum Randstein gepflastert werden. Dabei gingen die Meinungen auseinander, ob auch der Rinnstein zum Bocklradweg hin abgerissen und ob statt einer Pflasterung eine Grünfläche mit Baum oder eine Mischung aus beiden erstellt werden sollte. Die Maßnahme wurde zurückgestellt, um zunächst mit dem Bauhof Leistungen und Kosten abzuklären.

• Grüngestaltung am Friedhof: Ein Grünstreifen über einer Betonmauer unterhalb der Friedhofsmauer entlang der Johann-Dietl-Straße soll mit Bodenbewuchs versehen werden. Er stellt beim Mähen für gegenüber parkende Fahrzeuge eine Gefahr durch Steinschlag dar. Gerhard Steiner regte an, auch eine Bewachsung von oben her zu prüfen. Sollte ein Überwuchs möglich sein, wird nochmals darüber beraten, wenn nicht, erfolgt die Anpflanzung wie vom Bauhof vorgeschlagen.

Der Bauausschuss inspiziert die Betonmauer unterhalb des Friedhofs entlang der Johann-Dietl-Straße.

• Terrassenüberdachung Stadthalle: Bei der abgewitterten Holzüberdachung soll Architekt Binner den Zustand bewerten und dem Gremium ein Statement abgeben.

Genaue Begutachtung der Terrassenüberdachung der Stadthalle durch den Bau- und Grundstücksausschuss.
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