Troppmann lobte in seiner Ansprache „Fridays for future“ als eine tolle Aktion. Gleichzeitig stellte er die Frage, ob dieses Thema auch in Syrien, in Afghanistan, in Mali und in den vielen Kriegsgebieten dieser Erde ebenfalls ankomme. "Da frage ich mich schon manchmal, ob nicht dieser Volkstrauertag umbenannt werden sollte in einen Sunday for Peace oder einen Sunday for Memory, also einen Sonntag für den Frieden oder alternativ einen Sonntag zur Erinnerung. Vielleicht sollten auch wir überlegen, diesen Gedenktag, diesen Volkstrauertag auf einen Schultag zu legen und für die Teilnahme an dieser Gedenkfeier schulfrei zu gewähren, sind doch beide Anliegen nicht so weit von einander entfernt und haben außerdem viele Gemeinsamkeiten.“
Weiter stellte Troppmann fest: „Was Krieg bedeutet und welches Elend, welche Not Menschen über Menschen bringen können, ist für viele von uns nur noch in Büchern, in Bildern und Filmen präsent. Das heißt nicht, dass wir, die nachfolgenden Generationen, sorglos wären. Friede und Wohlstand sehen sich einer täglichen Bedrohung gegenüber.“
Das Gebet der Geistlichkeit übernahm in diesem Jahr Stadtpfarrer Josef Häring, stellvertretend für die evangelische Gemeinde betete Sebastian Dippold. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde von der Blaskapelle Flossenbürg und dem Sängerbund Neustadt, unter Leitung von Peter Brenner.













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