Am Dienstag hat das Landratsamt wieder die Corona-Fallzahlen nach Orten im Kreis Neustadt/WN für die vergangenen sieben Tage veröffentlicht. Sie deckt den Zeitraum vom 2. bis 8. März ab. Erstmals seit zwei Wochen steht Pirk nicht mehr ganz oben auf der Liste der Orte mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz pro 1000 Einwohner. Die Pirker Inzidenz liegt nunmehr bei 3,2 (sechs Infizierte in sieben Tagen).
Insgesamt gab es in diesen sieben Tagen 150 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Landkreis-Bürger – 8 mehr als in den zuvor ausgewerteten sieben Tagen (26. Februar mit 4. März, also zwei Tage Überschneidung mit der jetzigen Auswertung). Die wichtigsten Kennzahlen:
- Die Orte mit den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen pro 1000 Einwohner liegen fast alle im westlichen Landkreis: Speinshart (5,4), Schwarzenbach (5,2), Vorbach (4,0), Eschenbach (3,6) und Etzenricht (3,3). Laut Landratsamtssprecherin Claudia Prößl gibt es aber keine Hotspots oder besondere Auffälligkeiten bei den Infektionsursachen.
- Auch auffällige Schwankungen gibt es kaum: In zwölf Orten sind die Fallzahlen gesunken, in 11 gestiegen, in 15 sind sie gleich geblieben.
- Am stärksten zugenommen hat die absolute Zahl der Infizierten in Eschenbach (plus 9 auf 15 Infizierte) und in Schwarzenbach (plus 5 auf 6 Infizierte).
- In 9 Orten (vorherige Auswertung: 10 Orte) wurden keine Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt: Irchenrieth, Kirchendemenreuth, Leuchtenberg, Neustadt am Kulm, Püchersreuth, Schlammersdorf, Theisseil und Trabitz.
- Mit Stand Dienstag liegt der Anteil von Mutationen laut Landratsamt bei 57 Prozent. Zuletzt hatte dieser Wert bei 60 Prozent gelegen.























Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.