Neustadt an der Waldnaab
28.11.2018 - 11:35 Uhr

Engagement für ein lebenswertes Umfeld

Sieben Frauen und Männer erhalten in der Kapelle des Landratsamts das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für besondere Verdienste im Ehrenamt.

Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten erhalten (sitzend, von links) Ingeborg Lebegern, Cornelia Wenzl,. Ulrike Guttenberger, Reinhold Baier, Harald Frischholz (stehend, Zweiter von links), Alfred Weiß (stehend, Vierter von links) und Alfred Popp (stehend, Fünfter von rechts). Bild: Gabi Schönberger
Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten erhalten (sitzend, von links) Ingeborg Lebegern, Cornelia Wenzl,. Ulrike Guttenberger, Reinhold Baier, Harald Frischholz (stehend, Zweiter von links), Alfred Weiß (stehend, Vierter von links) und Alfred Popp (stehend, Fünfter von rechts).

Für Landrat Andreas Meier war die Sache klar: Ehrenamtliches Engagement ist einer der Punkte, warum sich die Menschen in ihrer Heimat wohlfühlen. "Durch Ihren Einsatz entsteht ein Umfeld, in dem es sich lohnt zu leben", lobte er die Vereinsvertreter aus Luhe-Wildenau, Moosbach und Windischeschenbach. Wer ein Ehrenamt ausübe, sei nicht auf Geld aus, aber über ein kleines Dankeschön freue sich jeder. "Heute will der Freistaat Bayern Ihnen danken und damit ein Zeichen setzen", sagte er.

Dem Schießsport hat sich Reinhold Baier aus Moosbach seit 1983 verschrieben. Er engagierte sich 21 Jahre lang als 2. Sportleiter, war 2. Schützenmeister und schließlich 1. Schützenmeister. Er verhalf dem Schützenverein Gebhardtsreuth-Grub-Isgier zum Erfolg und war maßgeblich am Bau des neuen Schützenheims beteiligt. Mittlerweile ist er zum Ehrensportleiter ernannt worden. Baier setzte sich außerdem für die Renovierung der Dorfkapelle in Gebhardreuth ein.

Auch Harald Frischholz aus Luhe-Wildenau widmet sein Leben seit 1985 dem Schützenwesen, zunächst als Sportleiter und 3. Schützenmeister bei "Freiheit Neunkirchen" und dann als Gausportleiter im Oberpfälzer Nordgau. Zehn Jahre lange organisierte er die Gaumeisterschaften, an denen an die 600 Schützen teilnehmen. 2008 wurde er einstimmig zum Gauschützenmeister gewählt und ab diesem Zeitpunkt war er für 40 Vereine zuständig. 2016 erfolgte die Wahl zum Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Oberpfalz. In der Kommunalpolitik bringt sich Frischholz beim CSU-Ortsverband Oberwildenau ein.

Ebenfalls im Schießsport ist Ulrike Guttenberger aus Moosbach zu Hause. 18 Jahre lang führte sie als 1. Schützenmeisterin die Schützengesellschaft Moosbach. Ihr Organisationstalent bewies sie bei den Heimatfesten 1997 und 2007. Auch beim Heimatfest 2017 war sie wieder treibende Kraft. Sie engagierte sich im Unterausschuss für die Programmgestaltung und führte mit viel Leidenschaft das Küchenteam. Ihr gelang es, eine 250-köpfige Versorgungsmannschaft zusammenzustellen, die an 11 Festtagen 29 000 Essen an die Besucher ausgab. Auf ihre Initiative geht der "Frühtanz" mit bis zu 800 Volkstänzern zurück.

Die DJK Windischeschenbach ist bekannt für ihre erfolgreichen Turner. Ingeborg Lebegern trägt seit vielen Jahren dazu bei, dass dies auch so bleibt. 1987 übernahm sie die Leitung der Damen in der Turnabteilung und brachte die Sportlerinnen überregional erfolgreich zu Wettkämpfen. Aktuell trainiert sie 60 Turnerinnen. Seit 1997 hat sie das Amt der Geschäftsführerin der DJK inne. Außerdem organisiert sie die neu gegründeten Sparten Zumba, Yoga und Reha-Sport. Bei großeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel Faschingsbälle, organisiert sie den Einkauf, den Barbetrieb und teilt Personal ein.

Schießen und Radfahren gehören zu den Hobbys von Alfred Popp aus Windischeschenbach. Im Oberpfälzer Nordgau war er von 1993 bis 2002 2. Gauschatzmeister. Im Schützenbezirk Oberpfalz war er von 1991 bis 2016 1. Bezirksschatzmeister. 2011 ernannte ihn der Oberpfälzer Nordgau zum Gauehrenmitglied und 2016 der Schützenbezirk Oberpfalz zum Bezirksehrenmitglied. Außerdem hilft Popp bei der Concordia Windischeschenbach, wo er nur kann. Von Anfang an gehört er zum Orga-Team der Panoramatour, ist die "Hotline" für alle Fragen, organisiert den Fotoservice und die Verpflegungsstelle Sibyllenbad/Waldsassen. Alfred Weiß aus Neustadt/WN, im Behinderten- und Vitalsportverein Weiden tätig, betreut seit Jahren alle bayerischen und deutschen Meisterschaften im Behindertensport. Er ist Schatzmeister im Verein und Hüttenwart. Als solcher kümmert er sich um das Vereinsgelände am Schießlweiher, plant Feste und betreut Gruppe, die das Vereinsgelände nutzen. Als Buswart plant er die Fahrten der beiden Vereinsbusse und bringt sich mit viel Ideenreichtum und Leistungsbereitschaft in den Verein ein.

Seit fast 30 Jahren liegt Cornelia Wenzl aus Windischeschenbach der Breitensport am Herzen. Die Übungsleiterin beim ATSV betreut das Mutter-Kind-Turnen, das Kinderturnen, die Damensportgruppen "Fit Gym" und "Aktiv 40 plus" sowie Präventivsportgruppen. Außerdem engagiert sie sich im Vorstand des ATSV. Lange Jahre war sie Schriftführerin und dann Vorsitzende. Seit drei Jahren übte sie das Amt der 2.Vorsitzenden aus.

 
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