Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war's: Er hat in der vergangenen Woche in einer Pressemeldung mitgeteilt, dass bayerische Landkreise und kreisfreie Städte mit zertifiziertem Material zur Herstellung von selbstgenähten Schutzmasken durch Nähereien zeitnah versorgt werden. Nun teilt das Landratsamt Neustadt/WN mit, diese Stoffe wurden aus der Zentralzuweisung bereits vorab an geeignete Einrichtungen verteilt und stehen somit für eine allgemeine Verteilung nicht mehr zur Verfügung. Die Behörde bittet daher um Verständnis, dass von Nachfragen zu Stoffen für die Schutzmaskenherstellung beim Landratsamt oder im Lagezentrum des Katastrophenschutzes Abstand genommen werden sollte.
Die Aussage ist deutlich: "Bürger, die für den Eigengebrauch eine Behelfs-Mund-Nasen-Maske nähen möchten oder auch selbstgenähte Exemplare spenden möchten, müssen sich leider selbst um Stoff kümmern." Da zertifizierter Vliesstoff nicht verfügbar sein dürfte und nur nicht-medizinischzertifizierte Behelfsmasken hergestellt werden, kann ersatzweise auch ganz normaler, bei mindestens 60 Grad waschbarer Stoff verwendet werden, heißt es.

















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