20.05.2018 - 09:04 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Neisteder Zoiglmusi mit neuer Besetzung

Seit beinahe zwölf Jahren begeistert die „Neisteder Zoiglmusi“ ihr Publikum mit ihrem unverwechselbaren Stil und originellen Wirtshausliedern und Evergreens. Nun gibt es einen Wechsel im Trio.

Roman Karl (Mitte) ersetzt Alfons Kistenpfennig im Trio der "Neisteder Zoiglmusi". Franz Harrer (links) und Dieter Seidl (rechts) haben die Kultformation gemeinsam mit Kistenpfennig vor 12 Jahren gegründet.
von Hans PremProfil

(prh) Von Beginn an begleitete Alfons Kistenpfennig Franz Harrer (diatonische "Quetsch'n") und Dieter Seidl (Kontrabass) mit seiner Gitarre. Die drei verstanden sich blind und ergänzten sich auch stimmlich hervorragend. Nun schied Kistenpfennig aus gesundheitlichen Gründen aus.
Aufgeben wollten Harrer und Seidl jedoch nicht. "Das war nie eine Option für uns. Es sollte weiter gehen", sagt Harrer. Die beiden wurden bald, rechtzeitig vor Start der neuen Saison, fündig. Ab sofort ersetzt Roman Karl den Gitarristen.
Karl ist ein Vollblutmusiker und seit über 40 Jahren im Geschäft. Er kennt seine beiden Mitspieler auch schon seit Jahrzehnten. "In Musikerkreisen kennt man sich", sagt Seidl. Roman Karl wirkte schon in vielen Bands mit. Von den "Kubanos", die der eine oder andere noch aus Zeiten des Café Rutsch in Neustadt in Erinnerung hat, über das "Grenzlandecho" bis zu den "Lustigen Boum", der früheren Hausband des "Lohbachwinkel" in Weiherhammer.
Dort sprach ihn Harrer auch bei dem vor einiger Zeit organisierten Jubiläums-Oldie-Abend an, ob er Interesse hätte, bei den Zoiglmusikanten einzusteigen. Karl sagte sofort zu. "Ich schätze die Kollegialität der beiden anderen, die Gemütlichkeit beim Zoigl und die Art ihrer Musik", begründet er seinen Entschluss. Zu kombinieren sind jedoch die Termine der Zoiglmusi und der "Lustigen Boum", die Formation in der der 72-Jährige gemeinsam unter anderem mit Michael Bertelshofer momentan auch spielt.
Karl, Harrer und Seidl haben schon einiges eingeprobt. "Womit Roman überhaupt keine Probleme hat, sind unsere Schlager", findet Harrer. Die alten und raren Songs zum Beispiel vom "Weißen Marabu" beherrscht Karl blind. Am 1. Mai zum Maifest in Altenstadt hatte Karl seine Feuertaufe. "Es hat super hingehauen", freut sich Seidl. Der Applaus des Publikums war den Musikanten sicher.
Die Hauptstimmen übernehmen Harrer und Seidl, Karl singt die dritte Stimme. Nun kann die neue Saison starten, denn über mangelnde Engagements braucht sich das Trio, das in der Region fast schon Kultstatus erreicht hat, nicht zu beklagen.

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