Der Stadtrat will den Verkehr mit schweren Lastern und schweren landwirtschaftlichen Maschinen aus der Stadt verbannen. Immer wieder komme es zu gefährlichen Situationen in der Freyung und am Stadtplatz. Von einer, die glücklicherweise gut ausgegangen ist, berichtet CSU-Sprecher Thomas Hauer. Er hatte beobachtet, wie in der Freyung von einem Traktorgespann Heuballen auf den Gehweg fielen. Dort lief in dem Moment niemand. Nur deshalb gab es keine Verletzten.
Seit Jahren liege ihm der Antrag am Herzen, den gesamten Verkehr über 7,5 Tonnen aus der Innenstadt zu verbannen, sagte Hauer im Stadtrat, der erneut in der Stadthalle tagte. Bereits zwei Mal, zuletzt im März 2019, hatte sich das Gremium mehrheitlich gegen das Durchfahrtsverbot ausgesprochen. Jetzt stimmte lediglich Fuhrunternehmer Zacharias Rebl gegen die Sperrung für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen – Anlieger ausgenommen, um die einheimischen Landwirte nicht zu schneiden.
Wichtig war allen Rednern, dass der Ausweichverkehr über den Schulhügel vermieden wird. Stattdessen sollten die Fahrzeuge ihren Weg durch den Tunnel und über die Hohe Linde nehmen.
Von rücksichtslosem Verhalten insbesondere jüngerer Traktorfahrer sprach Gerhard Steiner (Freie Wähler). "Es ist unverantwortlich und kriminell, mit welch hohen Geschwindigkeiten sie fahren." Er unterstützte den Antrag mit Hinwies auf die Verantwortung für die Bürger. Bei der vorhergehenden Abstimmung zu diesem Thema sei von Joe Arnold der Vorschlag gekommen, mit den entsprechenden Landwirten zu sprechen. "Das hat aber offenbar nicht gefruchtet", erinnerte Achim Neupert (SPD). "Wir sollten das jetzt durchziehen." Es grenze an ein Wunder, dass bisher noch nichts schlimmeres passiert sei, sagte auch Roland Kraft (Freie Wähler). Die Entscheidung dürfe man nicht mehr verschieben, entgegnete der Knorrstraßenanwohner seinem Parteifreund Karl Meier. Der hatte für solarbetriebene Geschwindigkeitsanzeigetafeln als Versuch einer technischen Lösung plädiert.

















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