(tsa) Der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt lebt von seinen ehrenamtlichen Helfern. Dass die professionell geschult werden, dafür sorgt der Simulations-Rettungswagen. Das würdigt die Sparda-Bank Ostbayern mit einer Spende.
Die Einsatzzahlen der Rettungswagen in der Region nehmen zu. "Es gibt nicht mehr so viele Krankenhäuser", sagte Sandro Galitzdörfer, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands. Deshalb sei es wichtig, dass die Sanka-Teams perfekt für ihre Einsätze vorbereitet sind. Ein praktisches Hilfsmittel ist da der Simulations-Rettungswagen (SIM-RTW) des BRK Kreisverbands Weiden-Neustadt. Der SIM-RTW ist ausgestattet wie ein richtiger Sanka - inklusive Patient "Jürgen Putzer". An der 70.000 Euro teuren Puppe können Sanitäter aus ganz Bayern die Hilfe im Notfall üben. Der Plastik-Patient verhält sich dabei wie ein richtiger Mensch: Er spricht, weint, atmet und spuckt.
Vorstandsvorsitzender Georg Thurnerüberreichte an das Team des Simulations-Rettungswagen 5000 Euro aus Gewinnsparmitteln der Sparda-Sparer. 30 Cent pro Los gehen an soziale Zwecke. "Ich habe meinen Kunden versprochen, das Geld effizient einzusetzen. Und wenn ich das Engagement des Kreisverbands sehe, weiß ich sicher, dass die Spende richtig ist." Thurner lobte das Engagement von Dr. Gudrun Graf, ärztlicher Leiterin des Rettungsdiensts, und ihrem Team. "Sie verknüpfen Ehrenamt und Professionalität, das ist beeindruckend." Galitzdörfer betonte, dass das Geld gut angelegt ist. "Training ist wichtig. Die gut geschulten Ehrenamtlichen und Mitarbeiter kommen im Notfall jedem zugute."
Neustadt an der Waldnaab
09.07.2018 - 15:00 Uhr
Sparda spendet für Simulations-Wagen
von Tina Sandmann

Sie sind von der Puppe, die sogar atmen und weinen kann, begeistert (von links): Edeltraud Sperber vom BRK, Sparda-Vorstandsvorsitzender Georg Thurner, Weidener Filialleiterin Tanja Hochholzer, ärztliche ILS-Leiterin Dr. Gudrun Graf, Sparda-Direktor Dieter Holub, BRK-Kreisverbands-Geschäftsführer Sandro Galitzdörfer, Sandra Ehinger von der Neustädter BRK-Bereitschaft sowie Simultationswagen-Chef Christian Putzer.
gsb
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